Erneut knappe Niederlage bei Schwarzwälder-Spitzenteam
DJK Donaueschingen - SG I 3:2
Das Spiel begann optimal für die SG.
Bereits nach zwei Minuten erzielte Berg das 0:1. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf an der Mittellinie und einem Pass von der Grundlinie, drückte er den Ball zur Führung über die Linie. Die Hausherren brauchten etwas Zeit um sich nach diesem frühen Rückstand zu sortieren. Nach zehn Minuten übernahmen sie dann mehr und mehr das Zepter. Schmid im Tor der SG musste zum ersten Mal zur Ecke klären. In der 15. Minute klärte er im direkten Duell gegen Schorpp und verhinderte den Ausgleich. Drei Zeigerumdrehungen später, war er bei einem Schuss von Künstler, der gut bedient wurde, machtlos. Die DJK versuchte immer wieder mit ihren Diagonalbällen für Gefahr zu sorgen, was auch gelang. Die SG agierte nach dem Ausgleich etwas zu passiv und fand in der Offensive kaum mehr statt. In der 32. Minute sorgte Ohnmacht mit einem direkt verwandelten Freistoß für die Führung der Grün-Weißen.
 
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Schorpp gar auf 3:1. Hier kam der Ball zu einfach von außen ins Zentrum, wo der Spielführer der DJK ohne Druck vollenden konnte. Knapp eine Viertelstunde später keimte aber nochmals Hoffnung bei den Anhängern der SG auf. Ein Freistoß von Haug wurde abgefälscht, Krieg reagierte am schnellsten und grätschte den Ball zum Anschlusstreffer über die Linie. Dieser Treffer gab unserer Mannschaft sichtbar Auftrieb, sie übernahm das Kommando und wollte den Ausgleich. In Minute 70. hatte der ein oder andere den Jubelschrei bereits auf den Lippen, ein Kopfball von Birsner landete jedoch an der Latte (70.). Kurz darauf lag der Ball zwar im Tor der DJK, der Schiedsrichter hatte jedoch auf Offensivfoul entschieden. Letztlich reichte der Einsatz und Wille leider erneut knapp nicht aus, um etwas Zählbares bei einem Spitzenteam mitzunehmen.
Es spielten: Schmid, Scheideck (82. Skusa), Birsner, Haug, Beisel, Berg D., Büttner T. (60. Berg J.), Krieg, Degen (60. Ott), Huber, Stadelhofer (76. Oberle)
 
Sascha Bossart

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