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Ein Zuschauer meint ...

 

Herzlichen Glückwunsch zum 6. Platz in der vergangenen Saison 2018/19, welcher auch mehr als verdient ist.

 

Sicherlich trägt die hervorragende und intensive Arbeit von Trainer Alexander May den größten Teil zum Erfolg bei. Aus Auswechselspielern hat er Stammspieler gemacht, die gelernt haben einen Ball anzunehmen, ihn zu behaupten und einen Zweikampf zu gewinnen.

 

Die 4er-Abwehr mit Icke, Andrian, Marco und Raphael steht wie eine Eins, welche mit 47 Gegentreffern die fünftbeste Abwehr der Liga stellt. Aber was würde die beste Abwehr nützen, wenn wir nicht vorne einen Simon hätten, der die Tore schießt. Dies kann er jedoch nur, wenn die gesamte Mannschaft geschlossen auftritt und ihm dies ermöglicht.

Macht so weiter Jungs, wir Fans von der Seitenlinie würden uns freuen, wenn Ihr noch ein paar Jahre zusammen bleibt und uns weiterhin solche tolle Spiele zeigt.

 

Peter Lofi

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2013/14)

(21.08.13)

Nun rollt der Ball in fast allen Ligen wieder. So debütierte auch unsere erste SG-Mannschaft am Samstag auf dem Dettinger Sportgelände und konnte sich selbst sowie dem Publikum gleich ein Erfolgsergebnis abliefern. Bis es soweit war, boten die „Pfisterbuben“ Unterschiedliches. Neben rasanten Angriffszügen gab es einiges Fehlerhaftes, war unsere Mannschaft stellenweise zu inaktiv und überließ die Spielgestaltung überwiegend dem Gast. So blieb es bis zum Schlusspfiff jedenfalls spannend, denn selbst der 3:1-Vorsprung schien keine Garantie für den Sieg zu sein. Zum Glück ließ der späte F.A.L.-Treffer keinen Spielraum mehr für eine Resultatskorrektur.

 

Was positiv auffällt, ist die gute individuelle Qualität in der „neuen“ Mannschaft, die durch einige starke Spieler ergänzt wurde. Hier wird sicherlich noch etwas Zeit benötigt, um einen gewissen Spiel- und Rhythmusfluss herzustellen. Spieler wie Daub, Pfleiderer oder Pofelski tun der Mannschaft offensichtlich gut, sind nicht nur stabilisierende, sondern auch belebende Elemente. Schön ist es auch, Alexander Kienbacher nach seinem Englandaufenthalt wieder auf der heimischen Spielwiese zu sehen, der sich zudem gleich wieder als Torschütze vom Dienst präsentiert. Auf jeden Fall wird unsere SG personell nicht so ausbluten wie im letzten Jahr. Dazu ist der Kader breit genug und qualitativ hochwertig bestückt. Vor allem im Offensivbereich stehen wieder Alternativen zur Verfügung. Man kann dieser Mannschaft durchaus eine gute Rolle in der Landesliga Südbaden zutrauen.

 

Ein erster richtiger Gradmesser wird der kommende Gegenpart, der 1. FC Rielasingen sein, der nach seinem Debakel in Furtwangen im ersten Heimspiel richtig Gas gegeben hat. Neun erzielte Tore (davon sechs durch „Alex“ Stricker) sprechen für eine starke Offensive, über die die Rielasinger ja schon länger verfügen. Nachdem unsere SG am Gast im Pokal gescheitert ist, könnte eine Wiedergutmachung über das frühe Pokal-Aus trösten und den SG-Zug in die richtige Spur bringen. Dazu darf unsere Mannschaft aber nicht so leichte Tore kassieren wie gegen F.A.L., sonst wird es sicherlich schwierig erfolgreich zu sein. Die Begegnung mit dem Gast vom Rosenegg bringt auch ein Wiedersehen mit dem guten Freund und Spieler Michael Büche, der sich große Verdienste um die SG erworben hat. Also, es gibt genügend Gründe, das Dettinger Sportgelände zu besuchen und sich auf ein tolles Spiel zu freuen. So sieht es zumindest der Zuschauer…

 

Michael Ramm

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2012/13)

(28.05.13)

Nach Abschluss der Spielrunde ist es Chronistenpflicht zu bilanzieren. Die vierte Spielzeit unserer ersten SG-Mannschaft in der Landesliga ist nach dem Tabellenstand die Schlechteste. Allerdings sollte dabei berücksichtigt werden, dass der SG-Verein zu Beginn der Saison einer regelrechten personellen Zäsur unterworfen war. Da ging viel spielerische Qualität über Bord. Umso erstaunlicher war das Abschneiden einer fast neuen Mannschaft in der Vorrunde. Mit einem guten fünften Platz konnte man in die Winterpause gehen. Nach einigen Zugängen in dieser Auszeit sah die SG-Welt eigentlich ganz rosig aus. Man konnte sich sogar der Hoffnung hingeben, dass das Pfister-Team im „Konzert der Großen“ noch mitmischen konnte, zumal die vorderen Mannschaften wenig Konstanz boten, immer wieder für kuriose Ergebnisse sorgten. Trotz aller Bemühungen ging leider bei der SG-Mannschaft nach der Winterpause so gut wie gar nichts mehr. Nur drei Siege und drei Unentschieden konnten auf der Habenseite verbucht werden, was sich als gerade ausreichend herausstellte. Sicherlich hat eine lange Verletztenliste mit zu diesem Einbruch beigetragen. Die Mannschaft hat alles gegeben, was unter dieser Konstellation möglich war. Dafür gebührt ihr der Dank aller Zuschauer.

Zum Glück für den SG-Verein gab es vier Kandidaten, die noch schlechter unterwegs waren, so dass der Abstieg, der durchaus zeitweise drohte, schon zwei Spieltage vor Ende der Saison kein Thema mehr war. Nun kann man die Runde sorgenfrei ausklingen lassen. Mit dem heutigen Spielpartner kommt ein bereits feststehender Absteiger zum letzten Spiel der Runde nach Dettingen, den man nicht am Ende der Tabelle erwartet hätte. Die Spiele gegen die DJK aus Donaueschingen waren aus SG-Sicht immer heißumkämpfte Partien.

Der SG-Tross wird in der nächsten Spielrunde allerdings weiter in Donaueschingen gastieren, nimmt doch der dort ansässige FV wieder den Spielbetrieb in der Landesliga auf. Es geht auch wieder nach Frickingen-Altheim-Lippertsreute, die ihr einjähriges Gastspiel in der Verbandsliga abstiegsbedingt beenden müssen. Schade ist der Abgang des FC Radolfzell nach „oben“ in die Verbandsliga. Denn diese Begegnungen hatten neben dem Konstanzer Derby Lokalcharakter. Am besten wäre sowieso eine Landesliga Staffel 3 mit dem FC Singen, dem FC Radolfzell, dem 1. FC Rielasingen, dem Hegauer FV, dem SV Worblingen, dem Neuaufsteiger VfR Stockach und natürlich den beiden Konstanzer Vereinen sowie einer starken Fraktion aus „Übersee“. Zumindest für die Zuschauer, aber auch für die Vereine wäre das eine höchst attraktive Liga, die zudem die Reisekosten für alle überschaubar halten würde.

Für die kommende Spielzeit kann man den Verantwortlichen der SG nur wünschen, dass sie wieder eine schlagfähige Landesligamannschaft zusammenbekommen, die qualitativ und quantitativ ausreicht, um weiterhin guten Landesligafußball auf dem Dettinger Sportgelände anbieten zu können. Dies wünscht sich sicherlich nicht nur der Zuschauer…

 

Michael Ramm

 

 

(15.05.13)

Noch drei bis vier Spiele, dann wird in der Landesliga Südbaden Staffel 3 die Spielzeit 2012/13 abgerechnet. Nach dem Punktverlust des FC Bad Dürrheim und dem „Dreier“ durch den FC Radolfzell in Denkingen scheint die kurzfristig aufgekommene Spannung um die Meisterschaft vollends verflogen zu sein. Im hinteren Teil der Tabelle ist dagegen mehr Nervenkitzel angesagt, vor allem, falls es vier Absteiger geben sollte. Unsere SG-Mannschaft kommt nach den Punktgewinnen gegen den Hegauer FV und den SV Bermatingen nun in etwas ruhigeres Fahrwasser. Bei drei Absteigern ist sie bereits gerettet, da Worblingen, der Drittletzte, punktemäßig nicht mehr vorbeiziehen kann. Aber der Viertletzte - Bermatingen - könnte nach Punkten unser SG-Team noch überholen, hat aber mit 26 Negativtoren das vergleichsweise deutlich schlechtere Torverhältnis (SG minus 15 Tore). In der „Abschiedszone“ wird es aller Voraussicht nach ein Gerangel zwischen Bermatingen und Worblingen um den dritten Abstiegsplatz geben, aber Überlingen und Villingen sind auch noch längst nicht aus dem Schneider.

Um absolut sicher zu sein, wäre ein dreifacher Punktgewinn im vorletzten Heimspiel gegen den FC Villingen hilfreich, der aufgrund der Spielordnung nicht mehr ganz so leicht Spieler aus dem Oberligateam einsetzen kann. Mit diesen drei Pünktchen im Gepäck könnte die Pfister-Crew dann sorgenfrei nach Überlingen segeln und beim letzten Spiel der Saison gegen den bereits feststehenden Absteiger, die DJK aus Donaueschingen, die Heimzuschauer auf dem Dettinger Sportgelände mit einer Galavorstellung in die verdiente Sommerpause entlassen. So wünscht es sich zumindest der Zuschauer…

 

Michael Ramm

 

(01.05.13)

Nach der erneuten Niederlage in Bad Dürrheim wird die Luft für unsere erste SG-Mannschaft immer dünner und die „Abschiedszone“ in der Landesliga rückt näher. Es wäre natürlich außerordentlich schade, wenn der Super-Gau eintreten würde. Nach der guten kämpferischen Leistung beim aktuellen Tabellendritten besteht die Hoffnung, dass dies verhindert werden kann.

 

Wir sehen ja an der ersten Bundesliga, wie hart der Abstiegskampf geführt wird und dass plötzlich Mannschaften mit im Abstiegsrennen sind, die dort eher nicht erwartet wurden (z.B. Werder Bremen). Unsere SG-Mannschaft kann immer noch von ihrer erfolgreichen Vorrunde zehren, die allerdings nicht ausreichen wird, um den Klassenerhalt zu sichern. Es sollte doch noch das ein oder andere Pünktchen auf dem SG-Konto verbucht werden, damit die Saison nicht zum Desaster wird. Die Mannschaft um Coach Pfister scheint jedenfalls bereit den Kampf anzunehmen. Zudem auch „alte“ Haudegen wie Bernd Messmer oder Thomas Peschel sich wiederholt und großartig ins Zeug legen, damit der „SG-Zug“ wieder in eine andere Richtung fährt. Vielleicht wird schon gegen den kommenden Gegner, den Hegauer FV, eine Richtungsänderung vorgenommen. Wir Zuschauer hoffen jedenfalls auf einen positiven Ausgang, denn wir wollen uns nicht aus der Landesliga verabschieden.

 

Michael Ramm

 

(16.04.13)

Am letzten Spieltag traf der Tabellenvorletzte der Fairnesstabelle, der 1. FC Rielasingen, auf den Viertletzten selbiger Tabelle, die SG Dettingen-Dingelsdorf. Der „Vorletzte“ setzte sich mit einem 5:1-Erfolg eindeutig durch. Mit diesem Ergebnis lässt sich der Tabellenstand in der Fairnesstabelle nicht erklären, aber am Torkonto beider Kontrahenten wird deutlich, warum der sonntägliche Gastgeber im vorderen Bereich der eigentlichen und wichtigeren Tabelle zu finden ist, während unsere SG leider weiter ins Mittelfeld zurückfällt. Die Rielasinger haben mit ihren fünf Toren nun insgesamt fast doppelt so viele Tore erzielt wie die Pfister-Jungs (65:34). Obwohl die Gegentorbilanz bei ihnen auch nicht viel besser ausfällt (41:47), reichen die geschossenen Tore den Rielasingern für eine vordere Platzierung.

 

Dies verweist auf das neue, aber mittlerweile bekannte Problem der SG, welches sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison zieht: die nicht ausreichende Angriffskraft. Konnte man nach der Winterpause noch optimistisch sein, dass durch entsprechende Zugänge und Rückkehrer hier deutliche Verbesserungen eintreten würden, hat sich dies aufgrund der großen Verletzungsmisere leider nicht bewahrheitet. Unsere SG-Mannschaft geht auf dem berühmten „Zahnfleisch“. Wir können nur hoffen, dass das eine oder andere Pünktchen noch eingefahren wird, damit nicht noch hintere Tabellenränge in Frage kommen. Die noch ausstehenden Partien finden überwiegend gegen Mannschaften statt, die in der vorderen Tabellenhälfte agieren, und gegen Mannschaften, die um den Abstieg spielen. Da ist äußerste Vorsicht angesagt.

 

Michael Ramm

 

(20.03.13)

Nun ist es soweit. Das erste Heimspiel unserer SG im Jahr 2013 findet gegen den voraussichtlich kommenden Landesligameister, den FC Radolfzell statt. Die Vorbereitungsspiele liefen nur mäßig, während es bei den ersten zwei Punktspieleinsätzen in Villingen und Tennenbronn zu unterschiedlichen Ergebnissen kam (Niederlage und Sieg). Was auffällt, die SG ist wieder in der Breite besser besetzt. Dies kommt durch einige Neuverpflichtungen, aber auch durch zwei Rückkehrer (Alexander Koop/ Thomas Ramm) zustande. Leider ist Alexander Stocker nicht mehr dabei, ansonsten ist die Mannschaft über die Winterpause fast komplett (nur Nachwuchstalent Timo Büttner trieb es ins Ausland) zusammengeblieben. Allerdings sind die positiven personellen Veränderungen bereits zum Teil wieder hinfällig, weil einige schwerer verletzte Spieler zu beklagen sind, die in dieser Saison sicher nicht mehr zum Einsatz kommen werden.

 

Die Vorrunde der Spielzeit 2012/13 brachte aus SG-Sicht einen guten sechsten Tabellenplatz, mit dem nicht unbedingt zu rechnen gewesen ist. Nachdem die komplette Offensivpower (Ingo Geckeler/ Thomas Ramm/ Ulrich Ramm/ Alexander Stocker und Timo Traber) den Verein zum Saisonende überwiegend verlassen mussten, kam doch die Sorge auf, wie das zu verkraften sei. Hinzu kamen noch Verluste in der Abwehr (Armin Goschler) und im Mittelfeld (Marius Dreher, später noch Alexander Kienbacher). Aber, man muss den übriggebliebenen SG-Spielern ein Kompliment machen, was da an Punkten eingefahren wurde, ist absolut sehenswert und ligatauglich, zumal glücklicherweise mit Serdar Kokal, Yannick Stadelhofer und Abwehrchef Michael Büche doch noch treffsichere Aktivisten auf dem Platz standen. Zur Winterpause mit Platz sechs in der Tabelle, in Sichtweite auf Platz zwei, wurden die Erwartungen zwar weit übertroffen, aber die insgesamt geringe Torausbeute mit einem negativen Torverhältnis zeigt, woran es im Wesentlichen hapert. Man darf nun gespannt sein, welchen Part sich die Mannschaft für den Rest der Rückrunde vorgenommen hat. Trotz aller neuen personellen Sorgen sollte, bei aller Bescheidenheit, ein Platz unter den ersten Fünf angepeilt werden. Und wenn‘s dann ein Relegationsplatz würde, wie in der Saison 2010/11, dann wäre im SG-Verein sicherlich niemand sauer.

 

Michael Ramm

 

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2011/12)

(20.05.12)

Wie eng Lust und Frust beieinander liegen, dass musste nicht nur Bayern München im Champions-League-Endspiel erfahren, nachdem sie gute Möglichkeiten hatten als Sieger vom Platz zu gehen. Auch unseren „Jungs“ verhagelte es in Villingen mächtig die Laune, nachdem sie mit einer Niederlage alle Möglichkeiten auf einen Spitzenplatz in den Sand gesetzt hatten. Der Frust wurde besonders groß, als die Überraschungen, die der SC Pfullendorf bot, bekannt wurden. Dabei war die Lust auf der Hinreise zum Auswärtsspiel im Bus noch ungetrübt, die Stimmung glänzend. Nun muss man zuschauen, wie andere den Bock noch erlegen. Traurig und schade!

Nun gilt es noch zwei Spiele zu bewältigen und, wenn möglich, erfolgreich. Schön wären zwei Siege, denn sowohl gegen Worblingen als auch gegen F.A.L. gilt es noch etwas gut zu machen.  Ich hoffe, so denkt nicht nur der Zuschauer.

 

Zum Abschluss der Saison 2011/12 möchte ich mich noch bei meiner „Korrekturabteilung“ (Christa Kolbert-Ramm) und bei den tatkräftigen Umsetzern der geschriebenen Texte (Jürgen Mayer, zuständig für die Homepage, und Manfred Braun für das Stadionheft „Einwurf“) für die Hilfen und gute Zusammenarbeit bedanken.

 

Michael Ramm

 

 

(02.05.12)

Mit F.A.L. steht der kommende Meister in der Landesliga Staffel 3 jetzt fest. Der Spitzenreiter trifft allerdings auf eine taumelnde „Konkurrenz“, die dafür sorgt, dass es noch nie so leicht war wie in dieser Saison, den Meistertitel einzufahren. Selbst der glorreiche SC Pfullendorf stolpert mehr als ihm lieb sein dürfte, so dass der zweite Platz weiter vakant bleibt. Unsere „Jungs“ müssten sich eigentlich in den Allerwertesten beißen, wenn man die vertanen Chancen gegen Neustadt, Überlingen und Hegau nochmal Revue passieren lässt. Aber, wie heißt es so schön? “Die Antwort liegt auf dem Platz.“ Vielleicht kommen unsere „Jungs“ zum Abschluss nochmal in Schwung. Es gibt noch achtzehn Punkte zu verteilen. Warum nicht gegen Furtwangen anfangen?

Wenn ich einen Spieler des Monats wählen dürfte, dann wäre dies für mich Michael Büche. Er hat von allen SG-Spielern nach der Winterpause den konstantesten und besten Eindruck hinterlassen. Umsichtig hat er nach dem Ausfall von Armin Goschler die sich ständig verändernde Abwehrformation organisiert und der Mannschaft in einer schwierigen Phase mit seinem guten Spiel immer wieder Rückhalt gegeben. Bravo Michael!

 

Wir Zuschauer sollten unsere SG-Mannschaft weiterhin so gut es geht unterstützen, denn unsere „Jungs“ geben immer ihr Bestes. Selbst wenn es derzeit sicherlich nicht optimal läuft, haben sie mit ihrer bisher gebotenen Gesamtleistung unsere Unterstützung allemal verdient.

 

Michael Ramm

 

(23.04.12)

Nach Abschluss des 21. Spieltages musste man konstatieren, dass sämtliche „Spitzenmannschaften“ - nur der Hegauer FV machte es bis dahin besser - Aussetzer produzierten. Selbst der Topfavorit auf die Meisterschaft, der SC Pfullendorf, scheiterte beim Tabellenletzten in Stockach. Aber auch unsere „Jungs“ zogen gegen Neustadt eine Niete. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen.

 

Nun scheiterte am 22. Spieltag auch Hegau am VfR Stockach und unsere „Jungs“ verloren in Pfullendorf. Da F.A.L. klar gegen Worblingen gewinnen konnte, festigten sie ihre Spitzenposition und ihr Spielpartner rutschte aus der unmittelbaren Spitze erst mal ab. Aber selbst vom Tabellenachten (Worblingen) bis zum Tabellenzweiten (Pfullendorf) sind es nur sechs Punkte. Insgesamt zeigt keine Mannschaft Kontinuität. Ist das ein Zeichen für eine eher schwache Landesliga? Zumindest bleibt das Gerangel um die vorderen zwei Plätze sehr lange spannend.

 

Eine der ärgerlichsten Vorrundenniederlagen für unsere SG gab es in Überlingen. Da ist damals einigen die Bootsfahrt nicht bekommen. So gibt es beim Mittwochspiel in Dettingen sicher etwas gut zu machen. Nun muss Überlingen über den See, da hoffen wir Zuschauer auf eine Korrektur des Vorrundenergebnisses.

 

Michael Ramm

 

(10.04.12)

Trotz einer unverständlich schwachen Leistung gegen den FC Königsfeld konnten unsere „Jungs“ die Partie in den letzten Spielminuten noch für sich entscheiden. In sieben Minuten wurden auf wundersame Weise noch drei Tore erzielt und ein klarer 4:2-Erfolg eingefahren, der in der Endabrechnung sogar den dritten Tabellenplatz einbrachte. Dieser Erfolg war wiederum eine Willensleistung wie in Bermatingen. Im Moment scheint dies der einzig richtige Weg.

 

Mit wiederum reduziertem Kader ging es nach Stockach zum VfR, der mit dem Rücken zur Wand steht bzw. spielt, weil er zu den höchstgefährdeten Mannschaften im Abstiegskampf zählt. Die SG-Mannschaft konnte auf dem Kunstrasen zwar nicht übermäßig glänzen, dennoch landeten sie letztlich einen verdienten Sieg, der nun nicht nur den zweiten Tabellenplatz einbrachte, sondern auch weitere Hoffnungen schürt. Unserem Team, das, wenn es um Meistertitel oder Relegationsplatz geht, selten in den Medien genannt wird, scheint diese Außenseiterrolle zu liegen. Allerdings gibt es für die „Pfister-Goschler-Buben“ noch viel zu tun, wenn man an die restlichen Spielpartner denkt: Neustadt, Pfullendorf, Hegauer FV, FC Rielasingen und F.A.L. sind darunter, also alles Mannschaften aus dem ersten Tabellendrittel. Da kann man als Zuschauer der Mannschaft nur Mut zusprechen. Packt es an! Ihr habt die Möglichkeit, wie letztes Jahr wieder für eine Sensation zu sorgen.

 

Michael Ramm

 

Überaus gelungener Start in die diesjährige Rückrunde. Das konnte so nicht erwartet werden, nachdem die SG mit einer Art „Notelf“ zum Abstiegsaspiranten Bermatingen reisen musste. Die Bank der verletzten und nicht einsatzfähigen Spieler übertraf die Spielerzahl der Auswechselbank. Neben Ingo Geckeler, Armin Goschler und Ulrich Ramm fehlten Sebastian Scheideck, Kevin Smith sowie Timo Traber. Zudem gingen Thomas Ramm und Alex Stocker angeschlagen ins Spiel. Bei dieser dünnen Personaldecke mussten sogar Spieler der A-Jugend aushelfen. Deshalb großes Lob an die elf - letztlich vierzehn Aufrechten, die sich ins Getümmel warfen, gegen einen Gegner, der äußerst rustikal zu Werke ging. Eines dieser knochenharten Fouls der Gastgeber traf Thomas Peschel, der sich schwer im Gesicht verletzte. Von dieser Stelle aus beste Genesungswünsche.

 

Unsere „Jungs“ boten trotz 0:1-Rückstand auf dem Platz, der zum Fußballspielen völlig ungeeignet war, einen aufopferungsvollen Fight. Dieser Einsatzwille wurde letztendlich mit dem Sieg belohnt. Die Torschützen: Serdar Kokal, Thomas Ramm und Timo Grünwald, der einmal mehr in der Jokerrolle mit seinem Tor zum Gesamterfolg beitrug. Dieser Sieg wurde durch andere Spielpartien noch aufgewertet. Nachdem u.a. der Tabellenerste und -zweite verloren haben, rückt in der Spitze alles näher zusammen. Dennoch muss dieser Auftakterfolg untermauert werden, wenn die SG am Ende der Saison mit vorn stehen will. Mit dem Landesligaaufsteiger Königsfeld kommt eine Mannschaft, die zwar in der Tabelle hinten steht, sich aber den einen oder anderen Punkt erkämpft hat, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war. Also wachsam sein!

 

Ganz wichtig ist, dass der arg zerzauste Kader - nun fällt auch noch Thomas Peschel aus - sich schnell wieder füllt. Deswegen kann man unseren verletzten Spielern nur ein gutes Heilfleisch wünschen. Denn wenn alle Akteure wieder an Bord sind, braucht sich diese Mannschaft vor keinem Gegner in der Landesliga zu verstecken. Bis dahin muss der Geist von Bermatingen wehen!

 

Michael Ramm

 

Noch gut eine Woche bis zum diesjährigen Start der Rückrunde, von der ja bereits zwei Partien gespielt wurden. Zur Erinnerung: Gegen Radolfzell wurde leider 2:3 verloren, dafür in Donaueschingen 2:0 gewonnen, was beide Male - punktetechnisch gesehen - eine Umkehrung der Vorrunde bedeutet. Zum Abschluss der Jahrestabelle 2011 belegte unsere SG den hervorragenden fünften Tabellenplatz - mit Luft nach oben. Es sind nur fünf Punkte Differenz bis zum zweiten Platz. Nun gab es in der Winterpause leider einige Abgänge, die einerseits beruflich begründet waren, andererseits mit der Unzufriedenheit über die eigene sportliche Situation zusammenhingen. Die Verluste konnten quantitativ nicht kompensiert werden. Dafür konnte mit Serdar Kokal ein sehr guter und erfahrener Spieler hinzugewonnen werden, der vor allem auch menschlich ausgezeichnet zur SG passt und unsere Offensive, die bisher einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hat - 51 Tore in der ersten Halbserie sind Spitze in allen drei Landesligastaffeln -, weiter verstärken wird.

 

Die Bilanz der Vorbereitungsspiele ist mit vier Niederlagen und 5:20 Toren nicht gerade euphorisierend, dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Mannschaft, wenn sie von größeren Verletzungen verschont bleibt, genügend Qualität auf den Platz bringen kann, um eine ordentliche Restrückrunde zu spielen. Mitentscheidend wird sein, wie ihr der Start beim SV Bermatingen gelingt, der ja noch gegen den Abstieg zu kämpfen hat. Nur dieses Spiel zählt, alle Ergebnisse der Vorbereitungsspiele sind dagegen völlig unbedeutend. In Bermatingen muss die Mannschaft reüssieren, dann werden die weiteren Spiele zwar keine Selbstläufer, aber wesentlich leichter laufen. Platz eins und zwei wird sicher nicht einfach zu erreichen sein, aber die Möglichkeit besteht und das Interesse daran sollte groß genug sein, wenn man an die letztjährige Aufstiegsrunde denkt. Die Unterstützung der SG-Zuschauer ist hier mindestens so gefordert wie der Erfolgswille der Mannschaft.

 

Michael Ramm

 

(01.12.11)

Nach Abschluss der Vorrunde und dem kurzen Beginn der Rückrunde - zwei Spiele wurden absolviert - gehen sämtliche Mannschaften der südbadischen Landesliga Staffel III in die verdiente Winterpause. Da ist eine Halbzeitanalyse angebracht. Geprägt wurde die bisherige Spielzeit von spektakulären Ergebnissen und überraschenden Platzierungen. Zeitweise wurden Resultate erzielt, die sich nicht an normalen Fußballergebnissen orientierten, sondern an Sportarten erinnern, bei denen es deutlich leichter fällt Tore zu erzielen. An den ungewöhnlich hohen Spielresultaten war auch unsere SG beteiligt. Man denke nur an das 8:0 gegen Stockach oder das 9:1 gegen die DJK Villingen, aber selbst ein 5:1 gegen Bermatingen oder 5:0 in Radolfzell gehört zu diesen kleinen fußballerischen Sensationen. Schaut man sich nach dieser furiosen Vorrunde die Tabelle an, dann staunt man sowohl über den Aufsteiger F.A.L, der für alle überraschend eindeutig die Liga anführt und damit den Herbst- und Wintermeistertitel erringen konnte, als auch über Mannschaften, die auf einem Abstiegsplatz stehen, wie der VfR Stockach, oder kurz davor, wie der FC Überlingen. Es verblüffen auch Mannschaften wie der SV Worblingen, der den zweiten Platz belegt, der zweite Aufsteiger, der FC Rielasingen, der auf dem 4. Rang überwintert, und der FC Neustadt - für viele als Mitfavorit für den Titel gehandelt -, der gerade mal auf dem 8. Platz rangiert.

Wenn unsere Mannschaft konstant ihre Leistung erbringen kann, dann ist sie mit zum Favoritenkreis zu zählen. Sie hat im ersten Abschnitt viel Licht ausgestrahlt, aber auch eine Menge Schatten geworfen. Neben den bereits genannten hohen Ergebnissen fiel der insgesamt etwas glückliche, aber mit Vehemenz erkämpfte Sieg gegen den SC Pfullendorf besonders auf. Auf der Negativseite bleiben bittere und teilweise unnötige Niederlagen gegen die DJK aus Donaueschingen, gegen den FC Überlingen oder zuletzt gegen Worblingen, F.A.L und Radolfzell in Erinnerung. Aber mit diesen verlustreichen Erfahrungen muss die Mannschaft nun leben, d.h. aber auch, dass sie nach der Winterpause, ab März, hochkonzentriert die restlichen 13 Spiele absolvieren muss. Die individuelle Qualität für eine solche Leistung steckt im Pfister-Goschler-Team. Eine weitere Voraussetzung wird sein, dass alle Spieler an Bord und gesund bleiben oder nach Rekonvaleszenz der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen. Der Mannschaft und dem gesamten mitwirkenden Umfeld wünsche ich eine gute Erholungsphase und entsprechende Willens- und Schaffenskraft für 2012, damit die nächste „Jahrhundertsensation“ auf dem Dettinger-Sportgelände wahr werden könnte. Das erhofft sich zumindest der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

(14.11.11)

Nun wurde auch das zweite Spitzenspiel verloren. Allerdings diesmal war es anders. Unser SG-Team war eindeutig die bessere Mannschaft und der Gast aus Übersee ein sehr glücklicher Gewinner. Die überwiegende Spielzeit gab es Einbahnstraßenfußball in Richtung F.A.L.-Tor, doch ein Treffer wollte an diesem Samstag für unsere „Jungs“ nicht fallen. Nun muss man in den sauren Apfel beißen, hinkt acht Punkte hinter dem Tabellenführer hinterher und vier Punkte hinter dem Zweiten. Aber Kopf hoch, „Jungs“, es kommen auch wieder bessere Zeiten, denn ihr habt genug fußballerische Qualität und Klasse, um diese kleine Leistungsdelle wieder auszubeulen.  Die Halbzeitbilanz fällt immer noch positiv aus, denn noch ist nichts entschieden und unsere SG steht weiterhin auf einem vorderen Tabellenplatz.

Es gilt nun, die letzten beiden Spiele in diesem Jahr, die gleichzeitig der Beginn der Rückrunde sind, noch zu meistern, d.h. möglichst viele Punkte als Winterspeck zu holen, damit im Frühjahr, beim eigentlichen Rückrundenstart, die Verfolgung aufgenommen werden kann. Wie wär´s, wenn ihr damit gegen den FC Radolfzell beginnen würdet? Die Zuschauer stehen eindeutig hinter euch, denn ihr habt es mit der bisher gezeigten Leistung auch verdient. Also, viel Erfolg für die beiden letzten Aufgaben in diesem Jahr wünscht der Zuschauer  

 

Michael Ramm

 

(07.11.11)

Die „Dienstreise“ nach Worblingen ging wieder einmal in die sprichwörtliche Hose und damit der zweite Tabellenplatz verloren. Dabei hat die Mannschaft trotz dünner Personaldecke ordentlich agiert. Der rustikale Stil der Worblinger und deren ständige Beschimpfungen an die Schiedsrichteradresse blieben von diesem leider unbeantwortet, weil der Referee einen recht unsicheren Eindruck hinterließ. Aber dies kann nicht die alleinige Antwort auf die Niederlage sein, denn es wurde zu wenig Angriffsschwung entwickelt, es gelang nicht die Spitzen in Position zu bringen. Die wenigen hochkarätigen Chancen die vorhanden waren, wurden nicht genutzt, so dass  ein so enges Spiel wie es in Worblingen zu sehen war, schwer gewonnen werden kann. Nach Bekanntwerden der anderen Resultate muss man zu der Erkenntnis kommen, dass unsere SG der Verlierer des Spieltages war.

 

Nun lässt sich die Scharte schnell wieder auswetzen. Dazu gehört allerdings ein voller Punkterfolg gegen den Tabellenführer und bereits feststehenden Herbstmeister, die Spielvereinigung  F.A.L.  Gratulation an unseren kommenden Spielpartner, der mit einer tollen Bilanz nach Dettingen fährt. Zehn Spiel gewonnen, drei Unentschieden, nur ein Spiel verloren  und das als Landesligaaufsteiger. Respekt. Wir Zuschauer können uns jedenfalls auf ein packendes Match freuen.

 

Michael Ramm

 

(29.10.11)

Die Diskussionen um Fan-Ausschreitungen im Fußball  sind nicht neu, aber  wieder brandaktuell (siehe Hannover-München, Dortmund-Dresden, Frankfurt-Kaiserslautern). DFB und DFL sind entsetzt. DFB-Präsident Theo Zwanziger spricht von einer „erschreckenden Entwicklung “ und Reinhard Rauball, der Ligavorsitzende, konstatiert, dass die gewaltbereite Szene  deutlich größer sei  als bisher angenommen.  Der gängige Irrglaube, die Gewaltbereitschaft  sei per Dialog in den Griff zu bekommen, ist gescheitert oder zumindest an seine Grenzen gestoßen. Das Gewaltpotential ist so nicht in den Griff zu bekommen. Nun werden schärfere  Sanktionsmaßnahmen verlangt.

Das Wort Fan, ein Anglizismus, hat eine gewisse Nähe zu „fanatic „ dem Fanatiker, deswegen werden in England Fans auch lieber „supporters“ genannt, was so viel wie Unterstützer, Verteidiger oder jemand, der sich für etwas einsetzt,  bedeutet. Unabhängig davon, wie  Besucher eines Fußballspiels  definiert werden, bestehen gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Stadiongehern. Es gibt Zuschauer, die am Fußballsport interessiert sind, und es gibt Zuschauer, die nur an einer Mannschaft fußballerisch Gefallen finden und diese entsprechend unterstützen. Letztere werden im positiven  Sinn „Fans“ genannt. Darüber hinaus fallen  Besucher von Fußballspielen auf, die zwar fanatisch mit einer Mannschaft sympathisieren, aber sich genauso fanatisch gegen sie wenden können  -  die entsprechenden Sitzstreiks und Pöbeleien gegen den eigenen Verein, dessen Spieler und Verantwortliche sind ja hinreichend bekannt. Zudem pflegen sie einen kollektiven Narzissmus, in Form von Selbstinszenierung in der Gruppe. Sie sind weniger am Sport interessiert als an der kollektiven Zurschaustellung  von Ritualen: Sprechchöre, Transparente, Fahnen, Kleidung, etc., bis hin zum Abschießen von Feuerwerkskörpern, Bengalischen Feuern, und besondere „Helden“ setzen auf den  Einsatz von Laserpointern.  Das Wort „Schlachten- Bummler“ bekommt hier seine eigene und zutreffende Bedeutung.  In solchen Gruppierungen, die häufig Ultras genannt werden, tummelt sich zudem  immer wieder faschistisches Gedankengut, was einen  weiteren traurigen Tatbestand darstellt. Die Diskussion über solche Problemgruppen wurde auch deshalb wieder  intensiver, weil die Gewerkschaft der Polizei  steigende  Verletztenzahlen, nicht nur aus ihren eigenen Reihen,  bei  Fußballbegegnungen zu beklagen hat. Die Rezeptur zur Behebung von Ausschreitungen ist verschiedener Art. Die Vereine wollen neuerdings die saftigen Geldstrafen, die DFB und DFL bei “ Fan“-Gewalttätigkeiten  aussprechen , auf die entsprechende Klientel  umlegen, während Fan-Betreuer und Fan-Forscher seit Jahren zu mehr Kommunikation und sanftem Umgang mit den „Fans“ raten.  Nur war das bisher wenig hilfreich. Angeblich sind es ja nur wenige, die stören. Schaut man sich die Bilder Woche für Woche an, hat man Zweifel  an der Diagnose und der Therapie. Welche Wut, welcher Massenhass der gegnerischen Mannschaft entgegengebracht wird, lässt sich nicht mehr im kommunikativen Gespräch und über den Eintrittspreis regeln. Wer Spielregeln nicht einhalten kann, der, so ist es zumindest im Fußball, wird per Roter Karte vom Platz verwiesen, sprich in diesem Fall aus dem Stadion.  Warum die Vereine gegenüber ihren „Fans“ bisher so nachgiebig waren, ist mir ein Rätsel. Sie sollten konsequent auf jene verzichten, denen der Sport völlig egal ist, die nur ihr eigenes  Süppchen köcheln und letztlich  den Vereinen auf der Nase herum tanzen. Schließlich haben die Vereine Hausrecht, da kann  es nicht darum gehen, dass zum Selbstverständnis  von Fangruppen die Vermummung und der Feuerwerkskörper zählen. Wer sich nicht benehmen kann, muss erzogen werden. Das heißt massive, langanhaltende Stadionverbote,  erkleckliche Geldstrafen sowie soziale Arbeit. Hier müssen DFB, DFL und die Vereine eine klare und vor allem einheitliche Sprache sprechen. Wer am Fußball nicht interessiert ist, muss draußen bleiben.

 

Michael Ramm

 

(24.10.11)

Unsere erste SG-Mannschaft hält weiter Kurs. Mit Platz zwei ist das SG-Team derzeit der aussichtsreichste Verfolger der Spielvereinigung Frickingen-Altheim-Lippertsreute (F.A.L.), die als Aufsteiger und Tabellenführer eine fulminante Vorrunde spielt. Falls diese Konstellation so bleibt, dann kann es durchaus zum Gipfelkampf am letzten Spieltag der Vorrunde (12.11.2011) kommen, denn dann ist der aktuelle Tabellenführer zu Gast in Dettingen. Diesen Termin sollten sich unsere SG-Fans deshalb dick im Kalender anstreichen, damit für entsprechende Unterstützung gesorgt ist.

Vorher muss allerdings noch die DJK aus Villingen bespielt werden, die zwar im hinteren Teil der Tabelle geführt wird, aber keinesfalls unterschätzt werden darf, was ihr letztes Ergebnis gegen den 1. FC Rielasingen beweist, und der SV Worblingen, der eine klasse Saison hinlegt. Also, alles keine leichten Hürden bis zum Spitzenduell. Allerdings hat die Spielvereinigung F.A.L. am nächsten Spieltag auch noch einen happigen Gang nach Rielasingen vor sich.

Man hat am letzten Spieltag in Denkingen gesehen, wie wichtig alle Spieler sind, die im Kader der ersten Mannschaft stehen. Da krankheitsbedingt einige Stammkräfte fehlten, mussten andere einspringen und lösten ihre Aufgaben mehr als ordentlich. Das ist übrigens eine der Stärken des SG-Teams, die personelle Breite. Deshalb mein Aufruf an alle Kader-Spieler: Nicht zu schnell resignieren, wenn ihr mal nicht in der Startelf steht. Denn alle werden gebraucht, wenn unsere SG-Mannschaft wieder erfolgreich sein will.

 

Michael Ramm

 

 

(09.10.11)

Wie wichtig die Disziplin auf dem Platz ist, konnte man im Spiel gegen den Hegauer FV verfolgen. Damit ist nicht die Spielorganisation gemeint, hier ist Disziplin und Ordnung ebenfalls nötig, sondern das Verhalten einzelner Spieler. Die gute Hegauer Mannschaft geriet letztlich durch die Disziplinlosigkeit Einzelner ins Hintertreffen, war danach chancenlos und hat deshalb das Spiel verloren. Aus Sicht der Gäste lag alles am Schiedsrichter. Vom sogenannten Fingerspitzengefühl wurde gesprochen. Dabei hat Schiedsrichter Ali Nassereddine alle wichtigen Entscheidungen nur regelkonform gepfiffen. Sie waren ohne Zweifel korrekt. Da nützen auch Argumente nichts, dass „so etwas in der Bundesliga nicht gepfiffen wird“. Es sollte eher das Verhalten von Spielern kritisch unter die Lupe genommen werden, die, mit einer geringen Frustrationstoleranz ausgestattet, überreagieren.

 

Der Sport soll jedoch nicht zu kurz kommen. Die Landesliga verfügt aktuell über eine extrem dichte Spitzengruppe, obwohl F.A.L., ganz vorn, etwas enteilt ist - fünf Punkte Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz. Von Platz zwei bis Platz neun trennen die Mannschaften aber nur fünf Punkte. Das verspricht weiterhin Großspannung, von Spieltag zu Spieltag. Positionswechsel sind ständig angesagt. Unsere SG mischt ordentlich mit und befindet sich mit Platz zwei wie andere auch in Lauerstellung. Alle warten sie darauf, dass der Spitzenreiter strauchelt. Ich auch...

 

Michael Ramm

 

 

(18.09.11)

Dem (einem) Zuseher fällt auf -zugegeben er sieht sich nicht alle Spiele der SG DD an- dass die anderen bisher gegen die SG DD spielenden Teams der Landesliga Südbaden Staffel III in der neuen Saison offenbar immer noch die SG-DD als "Dorf- oder Vorortverein" mal mehr, mal weniger unterschätzen. Während die SG-DD von Beginn an bei den Spielen, die der Zuseher sah, hellwach und immer sehr geordnet spielt und das auch weitgehend durchhält, beginnen die Gegner sich erst allmählich zu sortieren und zu ordnen, sich einzustellen. Zugegeben, beim ersten Spiel der SG funktionierte das nicht. Das Trainerteam der SG-DD schafft es offensichtlich gut, das Team auf den Gegner und seine Spielweise einzustellen. Und was wichtig ist, das Team der SG-DD ist recht ausgeglichen in allen Mannschaftsteilen und als Gesamtteam, während die anderen Teams, die bisher antraten in der neuen Saison, dies erkennbar nicht sind. Sah man beim Spiel gegen Bermatingen und Stockach deutlich, Bermatingen setzt auf Fink. Wird der abgemeldet, läuft bei denen nicht viel, Resignation kehrt dann rasch ein. Und Stockach hat eine grottenschwache Hintermannschaft, die gegen ein immer gut geordnetes, engagiert spielendes Team wie SG-DD völlig überfordert ist. Da kann auch ein guter Sturm schlecht was ausrichten. Radolfzell startete ganz schwach, warum weiß auch keiner so recht. Erst mit Dragosic haben sie sich wieder etwas gefangen. Da sieht man halt wie auch bei der SG-DD, dass erfahrene Leute -bei der SG ist es Peschel wenn er gut drauf ist- etwas auffangen und die häufige Orientierungslosigkeit eindämmen bzw. dieser entgegenwirken können. Die richtigen Gegner kommen schon noch, die ähnlich operieren wie die SG DD, F.A.L., Neustadt z.B. und auch Denkingen, auch Pfullendorf.

 

Bei Pfullendorf hat man gesehen, dass die Toranzahl nicht Eishockeycharakter hat. Und noch eines, die Stürmer der SG brauchen nicht mehr ca. 8-11 Chancen für einen Treffer, sondern noch etwa 5-7. Lässt sich das noch verringern, geht''s der SG wahrscheinlich wegen der meist gut sortierten anderen Mannschaftsteile gut, solange die anderen Teams nicht merken "...wie Hase -sprich SG DD- läuft" und sich entsprechend darauf einstellen. Fußball spielen können sie alle, das Spiel-System und die Spielanlage, die Ordnung im Spiel, auch die notwendige Geduld und das durchhalten dieser macht’s im Wesentlichen. Und das Trainerteam, welches es offensichtlich gut versteht, die SG DD auf den jeweiligen Gegner und seine Spielanlage, Schwächen und Stärken richtig einzustellen. Vielleicht gibt’s noch ein paar andere Sachen, dazu äußere ich mich aber nicht, da ich zu selten bei den Spielen der SG DD anwesend bin und so nur aus zweiter Hand etwas wiedergeben könnte. Tue ich aber nicht.

 

Josef E. Unterwerner

Vorstand und Jugendleitung FC Konstanz

 

(19.09.11)

Ein leidiges Thema, dem ich mich schon öfters gewidmet habe, bleibt die Diskussion um die Schiedsrichterleistungen. Vermeintliche und tatsächliche Fehlentscheidungen der Unparteiischen sorgen immer wieder für Unmut, von der Bundes- bis zur Kreisliga. Da können die Emotionen unter den Zuschauern schon mal hochkochen, aber sie dürfen nicht in Beleidigungen oder gar Tätlichkeiten ausarten. Natürlich dürfen Schiedsrichter, die sich wie die Spieler ebenfalls in der Öffentlichkeit bewegen, kritisiert werden. Aber diejenigen, die sich zu Verbalinjurien hinreißen lassen, sollten daran denken, dass es ohne Schiedsrichter nicht geht und dass deren Leistungen nie schlechter sind als die der Spieler. Man(n) sollte sich, trotz aller Begeisterung für die eigene Mannschaft, soweit unter Kontrolle haben, dass offenkundige Fehlentscheidungen nicht zu Ausfälligkeiten führen, die auf dem Sportplatz nichts verloren haben. Liebe SG-Fans, achtet dieses Fairplay.

 

Michael Ramm

 

(12.09.11)

Was ist denn in der Fußball-Landesliga Südbaden Staffel III los? Ständig Ergebnisse wie beim Eishockey? Da gewinnt beispielsweise der FC Neustadt 7:4 gegen Rielasingen, Bermatingen und Radolfzell schlagen Stockach jeweils 6:1 und Bermatingen spielt gegen Pfullendorf 4:4. Auch unsere „Jungs“ beteiligen sich zur Freude der heimischen Zuschauer an diesen fußballerischen Extremergebnissen. Da wird Radolfzell 5:0 weggeputzt, Stockach erhält acht Gegentore und Bermatingen nebst Königsfeld mussten ebenfalls fünf Tore akzeptieren. Sind die Abwehrketten insgesamt so schlecht geworden oder die Angreifer so gut? Bei all diesen Resultaten kann ich eine gewisse Ratlosigkeit nicht verbergen. Doch eines ist offenkundig, zumindest was die SG Dettingen-Dingelsdorf betrifft: der gesamte Spielerkader ist quantitativ und qualitativ weiter gewachsen, so dass Ausfälle noch besser kompensiert werden können als früher. Dies führt zwangsläufig an jedem Spieltag bei der Mannschaftsaufstellung zu harten Entscheidungen für das Trainer-Duo Pfister/Goschler. Man kann nur hoffen, dass die bisher getroffene Auswahl bei dem ein oder anderen Spieler nicht zu Frustrationsgedanken führt, denn es werden alle Kräfte gebraucht, um ähnlich erfolgreich wie in der letzten Saison spielen zu können.

 

Neben dem bisherigen Ausrutscher gegen die DJK Donaueschingen fällt auf, dass in den Spielen gegen Stockach, Bermatingen, letztlich auch gegen Radolfzell nicht nur das Endergebnis hoch ausfällt, sondern streckenweise eine dominante Spielweise erkennbar wird, die in der letzten Spielzeit so nicht vorhanden war. Die gute Spielanlage war auch in Neustadt zu sehen, leider ohne Happy End. Nun gilt es, die Konzentration auf die nächsten Partien zu lenken. Pfullendorf wird nach dem Sieg gegen den VfR Stockach weiter punkten wollen und dem übernächsten Spielpartner, dem FC Überlingen, wird der Erfolg gegen Königsfeld neuen Auftrieb gegeben haben. Dem SG-Team stehen also heiße Begegnungen bevor, die sie hoffentlich gut bestehen werden. Das wünscht sich zumindest der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

(29.08.11)

Zum Fairplay im Fußball: Nachdem der Trainer des FC Radolfzell, Rainer Stolpa, im Südkurier erklärte, dass auch bei der SG Dettingen-Dingelsdorf Geld an die Spieler fließt, musste darauf von Vereinsseite aus reagiert werden. Nun hat sich der Trainer des FC Radolfzell für seine unbedachte Äußerung entschuldigt. Das nenne ich Fairplay. Denn solche unüberlegten Äußerungen lösen in- und extern Diskussionen und Irritationen aus. Nochmals zum Mitschreiben: Die Spieler der SG Dettingen-Dingelsdorf erhalten für ihr Engagement keine finanzielle Vergütung. Dieses „Gegenmodell“ zur gängigen Praxis im Amateurfußball bedeutet nicht, dass Aufwands­entschädigungen in einer gewissen Größenordnung per se schlecht sind - denn um mehr kann es in den unteren Klassen des Amateurfußballs nicht gehen -, selbst wenn fragwürdige Zeitgenossen immer mal wieder anders verfahren. Nein, es ist einfacher als man denkt, die SG Dettingen-Dingelsdorf verfügt über solche Finanzmittel nicht. Ihr ist es deshalb besonders wichtig, dass die Spieler sich in einem guten Vereinsumfeld bestens betreut fühlen.

Aber nun zum richtigen Sport. Nach dem grandiosen Auftakt setzte es im ersten Heimspiel der Saison eine saublöde Niederlage gegen Donaueschingen, über die sich die Mannschaft vom Trainer-Duo Pfister/Goschler sicherlich heute noch schwarzärgert. Die richtige Antwort kam in Königsfeld/Schwarzwald, beim Landesligaaufsteiger. Obwohl der zweite Aufsteiger F.A.L. einen Bombenstart hingelegt hat, scheint es doch wieder so, dass jeder jeden schlagen kann. Selbst die Topfavoriten (Neustadt, Pfullendorf, Radolfzell, Rielasingen) haben schon ihre Niederlagen kassiert. Dies sorgt für gesteigerte Brisanz, gerade bei den vielen anstehenden regionalen Derbys. Zwei stehen gegen den VfR Stockach und den SV Bermatingen unmittelbar bevor. Nach diesen zwei Heimpartien wird man sehen, wohin die Fußballreise unserer „Jungs“ geht. Das sportliche Potential ist vorhanden. Inwieweit die Abgänge der letzten Saison völlig kompensiert werden können, wird die unmittelbare Zukunft zeigen. Als Zuschauer freue ich mich jedenfalls auf unsere Mannschaft und diese beiden großartigen Gegner.

 

Michael Ramm

 

(13.08.11)

Bei hochsommerlichen Temperaturen gab es im Mettnau-Stadion gegen den gastgebenden FC Radolfzell einen nicht zu erwartenden Aufgalopp, der letztlich auch in der Höhe verdient war. Mit einem  5:0 Sieg startete das SG-Team fulminant in seine dritte Landesliga-Saison. Trotz vieler Neuzugänge vertraute Michael Pfister zunächst überwiegend den „alten“ Teammitgliedern. Außer Kevin Smith im Tor und Alexander Kienbacher, der im Mittelfeld eine tolle Partie bot, meisterten altbewährte Recken die Saisoneröffnung. Der gastgebende Verbandsligaabsteiger konnte weder spielerisch noch vom Tempo her mit unserer SG-Mannschaft mithalten und muss sich in der Landesliga erst noch akklimatisieren. Anfänglich stand das Glück auf der SG-Seite, als den Gastgebern ein berechtigter Elfmeter verweigert wurde und im unmittelbaren Gegenzug unserer Mannschaft die 1:0 Führung gelang, die bis zur Pause sogar noch auf 2:0 ausgebaut werden konnte. Nach einem Doppelschlag in der zweiten Hälfte war die Kuh vom Eis. Das 5:0 durch den eingewechselten Kai Brach - ein Neuzugang im SG-Ensemble - rundete die insgesamt gute Leistung unserer „Jungs“ ab, so dass der zahlreiche SG-Anhang  zufrieden die Rückfahrt antreten konnte.

 

Unsere Mannschaft bot durchweg sehenswerten Fußball, der ausgehend von der neuformierten Viererkette (Dummel, Goschler, Büche, Peschel) initiiert wurde. Im zentralen Mittelfeld sorgten Kienbacher - mit sehenswertem Tor - und U. Ramm für Ordnung und Stabilität, während von außen T. Ramm - der neue Capitano und 1:0 Torschütze - und Stadelhofer das Angriffsspiel belebten. Mit Geckeler und Traber hatte man unsere zwei zuverlässigen Stürmer am Start, die sich beide gleich wieder zu Beginn der Saison in die Torschützenliste eintragen konnten. Im zweiten Durchgang kam mit Timo Grünwald ein weiterer SG-Neuzugang auf der rechten Außenbahn zum Zug.

 

Trotz dieses freudigen Ereignisses sollte man diesen Auftakterfolg nicht überbewerten, denn der Spielpartner offenbarte zu große Schwächen, zudem  stehen schwere Aufgaben vor der Tür, die erst gemeistert werden müssen, um eine Standortbestimmung zu erhalten. Zur Heimspieleröffnung kommt mit der DJK Donaueschingen eine gute Landesliga-Mannschaft, die unseren „Jungs“ bisher immer alles abverlangt hat. Dennoch Kompliment an die ganze Mannschaft, die einen Start nach Maß hingelegt hat und die Zuschauerherzen erfreute.

 

Michael Ramm

 

Wir schreiben das Jahr 2011. Ganz Fußball-Deutschland ist vom Pokal euphorisiert... Ganz Deutschland? Nein! Ein unbeugsamer Verein bleibt desinteressiert und kaum ambitioniert. Mit welcher Einstellung die SG Dettingen-Dingelsdorf den Pokalwettbewerb in Angriff nahm, konnte man am Samstag im Konstanzer Bodenseestadion beobachten. Wenn die Verantwortlichen diesem offiziellen Wettbewerb keinen Stellenwert einräumen, dann muss man sich nicht wundern, dass die Mannschaft auch so auftritt. Im ganzen Land hat der Pokalwettbewerb deutlich an Zugkraft gewonnen, was nicht zuletzt mit den sportlichen Sensationen, die jedes Jahr eintreten, zusammenhängt. Zwar ist der Rothauspokal in Südbaden nur eine Vorstufe des deutschen Pokalwettbewerbes und nicht allen kann das gelingen, was der FC Teningen erreicht hat - ein Spiel gegen Schalke 04 -, aber auch auf der Einstiegsebene sind interessante und renommierte Gegner (z.B. SC Pfullendorf, FC Villingen oder FC Singen) vorhanden, die Zuschauerpotential versprechen. Zudem vergibt man die Gelegenheit, sich mit ranghöheren Mannschaften zu messen.

 

Ein bisschen für die kommende Saison einspielen, ohne am Ergebnis interessiert zu sein, so zumindest der Tenor, reicht eben gegen Mannschaften, die diesen Wettbewerb deutlich wichtiger nehmen, nicht aus. Der FC Konstanz tat alles, um mit einer sehr ordentlichen Leistung verdient als Sieger vom Platz zu gehen und eine Runde weiter zu kommen. Aber nicht mal Testcharakter hatte dieses Spiel für unser SG-Team, weil die Mannschaft in dieser Zusammensetzung und Aufstellung vom Samstag nie wieder spielen wird. Dies ist die einzig sinnvolle Erkenntnis aus diesem Spiel. Für den Saisonstart am 13. August in Radolfzell kann man nur hoffen, dass die Mannschaftsleistung eine gravierende Steigerung erfährt, damit bei uns Zuschauern die Pokalpleite schnell in Vergessenheit gerät.

 

Michael Ramm

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2010/11)

(25.06.11)

Was für ein Spektakel auf dem Dettinger Sportgelände! Eintausenddreihundert Zuschauer wollten das Entscheidungspiel um den vierten Aufstiegssplatz in die Verbandsliga Südbaden zwischen unserer SG und dem FC Emmendingen sehen. Alle, ausgenommen alle haben ihr Kommen sicher nicht bereut. Zunächst waren die einheimischen Zuschauer von der eigenen Mannschaft begeistert, die durch zwei Tore - darunter ein Traumtor von Simon Dummel in den Torwinkel und ein Treffer von „Capitano“ Geckeler- in Führung ging, während die Gäste und ihre zahlreiche Anhängerschaft konsterniert dem spielerischen SG-Treiben auf dem Platz folgten. Kurz vor der Pause kam allerdings die erste richtige Retourkutsche mit einem Lattenknaller, der Philipp Scheideck im SG-Tor zusammenzucken ließ. Aber unser Team ging mit der 2:0-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit passierte Ähnliches wie in Gaggenau. Das SG-Ensemble konnte nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen und übergab dem FC  Emmendingen die Handlungsvollmacht, was dieser mit zwei Toren weidlich ausnutzte. Davor hätten unsere „Jungs“ den Sack mit zwei schnellen Konterspielzügen eigentlich zumachen können, konnten aber leider den „Todesstoß“ dem Gast nicht verabreichen. Allerdings schrammte die Emmendinger Abwehr beim ersten Versuch an der roten Karte vorbei, als Timo Traber allein aufs Tor zulief und unfair gehalten wurde. Was sich Schiedsrichter Scherer, der ansonsten eine sehr gute Leistung ablieferte, gedacht hat, wird sein Geheimnis bleiben. Trotz zwei weiterer guter Möglichkeiten, konnte die SG-Mannschaft, die in Hälfte zwei auch körperlich auf dem Zahnfleisch daher kam, keine mehr zum Sieg nutzen, so dass der FC Emmendingen, wenn auch etwas glücklich als Sieger bzw. als vierter Aufsteiger vom Platz ging. Die Freude der Emmendinger Spieler und Anhänger war nach dem Schlusspfiff dementsprechend.

 

Unsere „Jungs“ sollten sich nicht allzu lange grämen, denn sie haben den Bezirk Bodensee hervorragend vertreten. Was da in kurzer Zeit entstanden ist, grenzt an ein kleines Fußballwunder. In beiden Aufstiegspartien war die SG-Mannschaft dem Sieg sehr nahe. Ihr fehlte am Schluss ein Schuss Kaltschnäuzigkeit und etwas Glück. Aber die Mannschaft sollte die positiven Erfahrungen und Erlebnisse rund um die beiden Spiele in sich aufsaugen und genießen, denn das zur späten Stunde im Dettinger Clubhaus angestimmte Lied „So ein Tag so wunderschön wie heute...“ hatte für diesen Anlass einen durchaus wahren Kern. Für den Dettinger und Dingelsdorfer Fußballsport  war dies vermutlich ein Jahrhunderterlebnis. Alle SG-Aktiven, die dabei waren, haben überzeugend Vereinsgeschichte geschrieben. Die Namen Dettingen wie Dingelsdorf sind nun kein weißer Fleck mehr auf der Fußballlandkarte.

 

Michael Ramm

 

Mit einer formidablen Leistung entführte unsere Mannschaft aus dem Gaggenauer Traischbach-Stadion einen völlig verdienten Punkt und hat nun im Heimspiel gegen den FC Emmendingen die Möglichkeit, den Aufstieg in die Verbandsliga Südbaden zu erreichen. Was unsere „Jungs“ in den ersten 30 Minuten aufs Spielfeld zauberten, hatten die zahlreich mitgereisten SG-Fans sowie die Gastgeber wohl nicht erwartet. Die ganze Elf von Spielertrainer Thomas Peschel und seinem Co, „Mimi“ Pfister bot hier bereits Verbandsliganiveau, so dass außer den SG-Fans auf der großen Tribüne des Gaggenauer Stadions wenig zu hören war. Ich muss gestehen, was sich da vor meinen  Augen auftat, war eine SG-Mannschaft, wie ich sie schon länger nicht mehr gesehen habe. Die Auflösung komplizierter Situationen, die stoßartigen Angriffe, die Ruhe am Ball, die Ordnung, all das, was man sich wünscht, wurde erfüllt.

 

Einziges Manko war, dass aus den drei vier guten bis sehr guten Möglichkeiten nur ein Tor heraussprang, was „Kapitano“ Ingo Geckeler per Elfmeter mit großer Souveränität erledigte. Diese fehlende Ausbeute führte kurz vorm Pausentee zum glücklichen Ausgleich durch das Heimteam. Obwohl der direkt verwandelte Eckball sehenswert war, stellte er das Spielgeschehen doch auf den Kopf. Schade für unsere Mannschaft.

Trotz des kleinen Durchhängers in der zweiten Hälfte, in der Gaggenau deutlich besser ins Spiel kam, hatte sie mehrmals die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden, gerade zum Ende der Partie. Aber in der Schlussbilanz gilt es festzuhalten, die SG-Mannschaft hat die Staffel drei der Landesliga Südbaden hervorragend repräsentiert und ihr sind durchaus weiter Überraschungen zuzutrauen. Vielleicht schon gegen den FC Emmendingen? Jedenfalls kann ich jetzt schon sagen: „Jungs“, ich bin von Euch begeistert!

So spannend, wie es im Traischbach-Stadion zuging verlief auch die Heimreise unserer Mannschaft. Die Stimmung an Bord war nach diesem Teilerfolg natürlich riesig, als kurz vor Pforzheim unser Bus auf der A 8 „seinen Geist“ aufgab. Durch Einschalten der Autobahnpolizei, des ADAC und einer Pforzheimer Busfirma, die einen Ersatzbus zur Verfügung stellte, fand die „Gaggenauer Odyssee“ spät nach Mitternacht in Dettingen ihr gutes Ende. Die Stimmung der Mannschaft war während der ganzen Zeit auf dem Höhepunkt. Wie viele Mobilgespräche in diesem Zusammenhang geführt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis, denn auch aus dem heimatlichen Konstanz wurde vermittelnd und nachfragend mitgeholfen, die Bus-Probleme zu lösen.

 

Festhalten möchte ich an dieser Stelle, wie freundlich und aufgeschlossen wir von den Verantwortlichen des VfB Gaggenau aufgenommen wurden. Insbesondere gilt mein Dank den beiden Vorsitzenden, Gerd Pfrommer und Heinz Adolph, der „Stimme des Murgtals“. Beide boten Sportkameradschaft vom Feinsten.

 

Michael Ramm

 

(05.06.11)

In einem wunderbaren Finale wurde der neue Meister der Landesliga Südbaden Staffel III, der FC Bad Dürrheim, von unserem SG-Team deklassiert. Bei sommerlichen Temperaturen und vor einer ordentlichen Zuschauerkulisse blieb der Gast weitgehend chancenlos gegen die ambitioniert aufspielenden „Peschel-Pfister-Buben“, die sich damit völlig zu Recht den zweiten Rang und somit den Relegationsplatz oder, wie unserer Schweizer Nachbar sagen würden, die „Barrage“ sicherten. Es gibt einen Buchtitel „Tausend Gründe Fußball zu lieben“. Nach diesem grandiosen Abschlusserfolg unserer SG-Mannschaft gibt es tausendundeinen Grund. Der Mannschaft ist es gelungen, nach einem tiefen Tal der Tränen wieder Grund unter den Füßen zu bekommen und urplötzlich wieder die Form der Vorrunde zu erreichen. Die Leichtigkeit, mit der gegen Bad Dürrheim fünf blitzsaubere Tore erzielt wurden, lässt gewisse Hoffnungen für die „Barrage“ keimen. Wenn unsere Jungs diese Leistung der letzten beiden Spiele etwas früher hätten abrufen können, dann würde der Meisterschaftswimpel nebst Urkunde jetzt im Dettinger Clubheim hängen. Aber Schluss mit dem Gejammer, denn neue, interessante Aufgaben gilt es zu bewältigen.

 

Für die kommende Aufstiegsrunde stehen der VfB Gaggenau und der FC Emmendingen als Gegner für unsere Jungs bereit. Beides sehr traditionsreiche und renommierte Sportvereine, gegen die unser Verein ein Tabula rasa-Club ist und nur Außenseiterchancen hat. Aber wie heißt es so schön. „Du hast keine Chance, also nutze sie.“ Nachdem im letzten Spiel große Zufriedenheit über die dargebotene Leistung unserer „Jungs“ bei den heimischen Zuschauern herrschte, kann man beim Aufstiegsheimspiel von einer Rekordkulisse auf dem Dettinger Sportplatz ausgehen. Die Mannschaft und der ganze Verein haben sich dies aufgrund der gebotenen Leistungen über die gesamte Saison allemal verdient. Als Zuschauer habe ich auf beide Spiele schon eine Vorfreude, aber da bin ich sicher nicht der Einzige.

 

Michael Ramm

 

(30.05.11)

Vor dem letzten Spiel der Saison kann bereits bilanziert werden: Unsere erste SG Mannschaft hat alles in allem einen sehr guten Eindruck in ihrer zweiten Landesligameisterschaftsrunde hinterlassen, nicht nur bei den einheimischen Fans, sondern auch bei den mitkonkurrierenden Teams. Der ursprüngliche Anspruch war, eine ordentliche Saison zu spielen und nicht die Meisterschaft zu holen. Mit dem aktuellen zweiten Platz hat die Mannschaft ihr Soll mehr als erfüllt. Dennoch bleibt eine gewisse Wehmut, wenn man so lange die Tabelle anführt und am Schluss knapp am Titel scheitert. Insgesamt kann man den Spielern für ihr gezeigtes Engagement ohne Wenn und Aber danken, und dies ohne finanzielle Vergütung, was in der Landesliga sicherlich nicht allzu häufig vorkommt. Der Dank von uns Zuschauern geht natürlich auch an die Trainer und an alle anderen Verantwortlichen, die diese Saison erfolgreich mitgestaltet haben.

 

Das abschließende Spiel gegen den bereits feststehenden Meister FC Bad Dürrheim und den aktuellen Zweiten kann nochmals ein Highlight in der Spielzeit 2010/11 werden, da es noch um einen Relegationsplatz für unsere SG-Mannschaft geht, in dem dann traditionsreiche Mannschaften wie der FC Freiburg, der FC Emmendingen oder der VfB Gaggenau und eventuell der FC Rastatt den Widerpart stellen würden. Also selbst die letzte saisonale Aufgabe hält noch sportliche Optionen offen, die für unsere „Jungs“ und für uns Zuschauer von großem Interesse sein müssten. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn möglichst viele Zuschauer dieses Spiel der beiden „Landesligagiganten“ aufsuchen würden. Unserer Mannschaft kann man nur wünschen, dass sie einen ordentlichen Abschluss hinlegt, der bei ihr selbst und bei den Zuschauern entsprechende Zufriedenheit zurücklässt.

 

Michael Ramm

 

(15.05.11)

Ich kann das Wort „Niederlage“ nicht mehr sehen, lesen und hören. Was ist nur mit unseren „Jungs“ los. Die Berg- und Talfahrt verstehe wer will, ich nicht. Die Mannschaft scheint einem „burn out“ nahe. Physisch ausgebrannt und mental erschöpft, will zum Saisonende nicht mehr viel gelingen, und die Hammerpartien gegen Stockach und Bad Dürrheim kommen erst. Konnte man nach der Niederlage in Worblingen vielleicht noch schmunzeln, weil so ein Ausrutscher immer mal passieren kann, war man in Neustadt regelrecht konsterniert, und gegen den nicht übermächtigen Gegner aus Bonndorf blieb einem die Sprache völlig weg. Was sich da auf dem Feld tummelte, war eine völlig neue Mannschaft. Elf „zahnlose“, ohne Überzeugung auftretende, entkräftete, schlappe Tigermännchen. Da bleibt bilanzierend nur Aphoristisches: „Als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet.“ Eine mögliche Korrektur blieb in Tengen, bei einem mit dem Rücken zur Wand stehenden Spielpartner, ebenfalls aus, was nicht nur auf den vergebenen Elfmeter in der Anfangsphase des Spiels zurückzuführen ist.

 

Verschiedene Ursachen für diesen Einbruch sind zu konstatieren: Zum einen scheint der ein oder andere Spieler kräftemäßig nicht auf der Höhe, denn in der Winterpause war die Vorbereitungsphase nicht immer gelungen, weil verletzungs- und berufsbedingt zu wenige Stammkräfte an Bord waren. Hier sind physische Defizite unübersehbar (u.a. fehlt häufig die Frische). Die wenigsten scheinen mit dem Druck, Meister werden zu können, klar zu kommen. Zudem hat die kleine Niederlagenserie stark zur Verunsicherung beigetragen. Die Fehler, die zu beobachten sind, deuten auf diese Einschätzung. So misslingen beispielsweise immer wieder einfachste Zuspiele. Es mag auch daran liegen, dass die Aufstellung, die Wahl der Spieler auf bestimmte Positionen in der Mannschaft, nicht immer als gelungen bezeichnet werden kann, was allerdings nicht das Totalversagen gegen Neustadt und Bonndorf erklärt, als gar nichts ging.

 

Nun hat der „Bettvorleger“ leicht gezuckt und will wieder Tiger werden. In Denkingen zeigte unserer Mannschaft zunächst ordentliche Ansätze, schnupperte am vollen Erfolg, aber am Schluss blieb leider nur ein wenig hilfreiches Unentschieden. Nun kommt Donaueschingen, die „unseren Jungs“ im Hinspiel das Leben sehr schwer gemacht haben. Nur wenn dieser Spielpartner bezwungen wird, kann es zum „showdown“ gegen die eingangs erwähnten starken Mannschaften kommen. Unser Team sollte nochmals alle psychischen und physischen Kräfte auf den Schlussspurt hin bündeln, damit aus dieser tollen vielleicht doch noch eine alles überragende Saison wird. Dies könnte für alle aktiven und passiven Akteure vereinshistorisch zur „Unsterblichkeit“ führen.

 

Michael Ramm

 

(01.05.11)

Ernüchterung nach dem Spiel in Neustadt. Dieses Debakel sorgte bei allen für Sprachlosigkeit. Damit konnte man nicht rechnen. Aber im Sport gibt es immer wieder solche Tage, ohne dass man einhundertprozentig weiß, wieso und warum. Jedenfalls kam diese Niederlage wie der Temperaturwechsel zwischen Bodensee und Schwarzwald urplötzlich über unser SG-Team. Sicherlich ist das Spielsystem bei solch großen Plätzen nicht unproblematisch (Vorsicht in Tengen !), aber das ist nicht die alleinige Erklärung.

 

Der glückliche Sieg von Bad Dürrheim kurz vor Torschluss lässt den komfortablen Vorsprung auf ein Pünktchen schmelzen. Jetzt ist die Mannschaft gefordert, nicht „Eier“, wie einst „Titan-Kahn“ es formulierte, sondern Zähne zu zeigen und zurück zu beißen. Dass sie das kann, hat sie schon oft genug bewiesen. Die Chancen stehen immer noch gut, deshalb braucht niemand, auch wir Zuschauer nicht, an dieser Niederlage zu verzweifeln. Auf geht’s zu frischen Mai-Taten!

 

Ein Problem, das nicht nur die Spieler beschäftigt, ist der unebene - um es wertneutral zu formulieren - Platz in Dettingen. Hier sind deutliche Verbesserungen von Nöten, damit die herrlichste Nebensache der Welt nicht zu oft zu einem unansehnlichen Glücksspiel wird. Dies ist nicht nur ein Anliegen der Spieler, sondern auch im Interesse der Zuschauer, die wohlschmeckende Fußballkost geboten haben wollen.

 

Michael Ramm

 

(17.04.11)

Die Zeichen für einen Erfolg bei der DJK in Villingen standen von Anfang an gut, denn die Firma Bus-Meissner aus Singen hatte mit Herrn Bressler ihren siegbringenden Fahrer ins Rennen um die drei Punkte geworfen. Mit ihm an Bord hat die SG noch nicht verloren. Solchen auf der einen Seite guten standen auch schlechte Voraussetzungen gegenüber, weil unser Team personell eng bestückt antreten musste. Aber, man kann es nicht oft genug wiederholen, die gute breite Besetzung im Team kann Ausfälle überwiegend kompensieren. So gingen unsere „Jungs“, seit längerem wieder einmal mit Spielertrainer Thomas Peschel, der ein sehr gutes Spiel bot, von Anfang an sehr engagiert ins Spiel. Mit einer mehr als soliden Abwehrleistung, einem kampfstarken Mittelfeld und einem immer wieder gefährlichen Sturmduo - Peschel -Traber - wurde ein etwas glücklicher, aber - aufgrund der vielen Tormöglichkeiten, letztlich verdienter Drei-Punkte- Erfolg erzielt.

Die Stimmung im Team war dementsprechend euphorisch und die Abreise aus der Bertholdstadt Richtung Heimat von launiger Unterhaltung geprägt. Durch diesen Auswärtserfolg hat die Mannschaft den vorangegangenen Heimerfolg gegen den Hegauer FV richtig wertvoll gemacht. Zumal im Sonntagsspiel der SV Bermatingen gegen Dürrheim richtig Federn lassen musste. Im Moment scheint es auf einen Zweikampf im Meisterschaftsrennen zwischen unserer SG und dem FC Bad Dürrheim hinauszulaufen.

Davor stehen jedoch weitere Bestätigungen an, die nicht einfach werden. In den „Schwarzwaldwochen“ gegen Furtwangen - hier hat die Mannschaft noch etwas gut zu machen -, in Neustadt und gegen Bonndorf gilt es weiter zu punkten, denn auch das weitere Restprogramm mit Denkingen, Tengen-Watterdingen, Donaueschingen, Stockach und Bad-Dürrheim hat es in sich. Doch wenn die Mannschaft weiter so engagiert auftritt, dann braucht uns Zuschauern nicht bange zu werden, selbst wenn hin und wieder starke Zuschauer-Nerven gefragt sind.

 

Michael Ramm

 

(11.04.11)

In einem eher schwachen Landesligaspiel hat unsere SG-Mannschaft die richtige Antwort auf die Niederlage in Worblingen gefunden. Dieser Sieg, bei sommerlichen Temperaturen, war ein Erfolg des Willens und der Wiedergutmachung. Dass der Drei-Punkte-Gewinn gegen den Hegauer FV allemal verdient war, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Den zwei, schön von Timo Traber vorbereiteten Toren, von Markus Rothfuss und Florian Gauland, hatten die Hegauer letztlich nichts entgegenzusetzen.

 

Obwohl zwei Leistungsträger fehlten - Armin Goschler und Ingo Geckeler - ist die Mannschaft in der Zwischenzeit so ausgeglichen besetzt, dass solche Ausfälle kompensiert werden können. Erwähnenswert ist dabei die ständige und aufwändige Anreise von Marcel Hetzer, der seinen beruflichen Lebensmittelpunkt seit Anfang des Jahres im Stuttgarter Raum hat, aber „seine“ Mannschaft in der entscheidenden Phase der Saison nicht im Stich lässt. Dieses positive Beispiel zeigt das gute Betriebsklima, das in der ersten SG-Mannschaft herrscht. Noch eine Personalie: Mit den beiden Dummel-Brüdern, Simon und Joshua, hat die SG ein weiteres Brüderpaar in ihren Reihen. Es sind jetzt deren drei. Beide Dummels passen menschlich gut zur SG und überzeugen zudem durch ihr sportliches Potential.

 

Nun ist unsere Mannschaft am kommenden Samstag bei der DJK in Villingen gefordert, um das letzte Heimergebnis zu bestätigen. Wenn die Einsatzbereitschaft von der gleichen Intensität sein sollte, dann müsste auch bei den Bertholdstädtern etwas zu holen sein. Bei einem möglichen Auswärtserfolg könnte man dann am Sonntag gelassen der Partie des SV Bermatingen gegen den FC Bad Dürrheim zuschauen. Lassen wir uns überraschen, wie beide Begegnungen ausgehen. Dem SG-Team wünsche ich auf jeden Fall eine engagierte Leistung.

 

Michael Ramm

 

 

(04.04.11)

Dass die Trauben doch höher hängen als man vielleicht gedacht hat, das musste das Peschel-Pfister-Team beim Auswärtsspiel in Worblingen bitter zur Kenntnis nehmen. Der Platz an der Sonne konnte zum Glück erhalten werden, da die Mitkonkurrenten ebenfalls patzten. Vielleicht war die Niederlage in Worblingen der richtige Schuss zur rechten Zeit vor den Bug, damit die Spannung in der Mannschaft hochgehalten werden kann. Der Auftritt der Mannschaft war auf jeden Fall kritikwürdig, denn bis auf die Abwehr, hier fiel vor allem Michael Büche positiv auf, war vom Rest der Mannschaft nicht viel zu sehen. Solche kollektiven Ausfälle sollten sich unsere „Jungs“ nicht zu häufig erlauben, damit der Traum von einem Spitzenplatz sich nicht in Luft auflöst. Kritikwürdig war aber auch die Vorbereitung. Neben fehlendem Ersatztrikotsatz und schlecht organisierter Anreise gab es zudem eine eher gemütliche sportliche Vorbereitung aufs Spiel. Da muss unser Verein einfach besser werden.

 

Nicht als Entschuldigung für die fehlende Leistung der Mannschaft, aber dennoch nennenswert, waren die schlechten Platzverhältnisse und die dem Platz entsprechende Schiedsrichterleistung. Dem Schiedsrichter, Herrn Messmer, sollte man vielleicht mal erklären, dass er auch dazu da ist, die Gesundheit der Spieler zu schützen. Der nicht gerade zimperlichen Spielweise der Worblinger kam diese zurückhaltende Pfeiferei sehr entgegen. Nun gilt es den Blick nach vorn zu richten. Der Hegauer FV ist nicht zu unterschätzen, denn letztes Jahr sah unsere Mannschaft in ihrem Heimspiel gegen dieses Team äußerst schlecht aus. Aber zwei schlechte Leistungen hintereinander werden unsere „Jungs“ hoffentlich nicht zulassen, zumal es gilt, die Tabellenführung und die insgesamt gute Saisonleistung nicht zu gefährden. Also, auf geht’s, zur Wiedergutmachung.

 

Michael Ramm

 

 

(28.03.11)

Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte ein tolles Landesligaspitzenspiel unserer führenden SG-Mannschaft gegen den Tabellenzweiten, den SV Bermatingen. Wenngleich die zweite Halbzeit auf beiden Seiten etwas zerfahrener wirkte, so ist die Gesamtbilanz doch positiv. Letztlich ging der 1:0-Erfolg unserer „Jungs“ in Ordnung, weil Bermatingen in der ersten Hälfte über keine Torchancen verfügte. Im zweiten Abschnitt hatte unser Gast einige Möglichkeiten, die er aber nicht nutzen konnte. Die SG-Mannschaft hielt mit einem Lattentreffer dagegen.

 

Aus einer insgesamt klasse Mannschaftsleistung möchte ich diesmal besonders unsere „Abwehrrecken“ hervorheben, deren Qualitäten zu selten gewürdigt werden. Erwähnt seien ein ständig Übersicht haltender Armin Goschler, ein immer präsenter Michael Büche und ein grandios aufspielender Simon Dummel. Aber auch die davor agierenden „Sechser“ mit Timo Köhler und Ulrich Ramm, die keinem Zweikampf aus dem Weg gingen, gilt das Lob. Die beiden Toptorjäger der Landesliga, Fink und Schirmann, in Schach zu halten, ist sicherlich keine einfache Aufgabe. Aber diesem Gesamtverbund ist es gelungen. Auf die gesamte Mannschaft - auch auf die, die diesmal auf der Bank ausharren mussten - kann der SG-Verein, können die beiden Vororte Dettingen und Dingelsdorf, wirklich stolz sein. Es gibt fußballerisch weit und breit, in und um Konstanz herum, nichts Besseres. Dies konnte man auch an der großen Zuschauerresonanz erkennen.

 

Nun muss unsere Mannschaft diese Leistung am kommenden Sonntag in Worblingen wiederholen, um den gewonnenen Punktevorsprung zu verteidigen. Dies wird sicherlich nicht einfach, denn gegen den SV Worblingen hat sich das Peschel-Pfister-Team nicht nur in der Vorrunde besonders schwer getan. Also, SG-Fans, am Sonntag ist Worblingen ein Pflichttermin, damit unsere „Jungs“ über die entsprechende Unterstützung auch außerhalb des Platzes verfügen.

 

Michael Ramm

 

(21.03.11)

Nun ist es wieder so weit. Die Landesliga Südbaden Staffel III geht in den größten Teil ihrer Rückrunde. Obwohl es heutzutage kaum noch eine fußballlose Zeit gibt, freue ich mich dennoch auf die „Live-Spiele“ unserer „Jungs“. Nachdem das Peschel-Pfister-Team als Wintermeister in die verdiente Pause gehen konnte, wird es nun sofort spannend, denn der Tabellenzweite, der SV Bermatingen, ist zur Spieleröffnung Gast in Dettingen. Hier gilt es die Niederlage aus der Vorrunde wettzumachen. Auf dem dritten Platz lauert der FC Bad Dürrheim, der ebenfalls noch ein gewichtiges Wörtchen um die Meisterschaft mitreden will. Falls es zu keinen gravierenden Einbrüchen der drei führenden Mannschaften kommt, wird dieses Triumvirat den Titel und den Relegationsplatz unter sich ausmachen.

 

Unsere SG-Mannschaft hat sehr unterschiedliche Vorbereitungsspiele abgeliefert. Trotz Niederlage sehr ordentlich gegen den Oberligisten FC Villingen (1:3), etwas schwächer gegen den Verbandsligisten FV Donaueschingen (1:4), durchschnittlich beim Sieg gegen die DJK Konstanz (6:1), weit besser beim 6:2 Sieg gegen den Schweizer Zweitligisten aus Tägerwilen, um dann beim letzten Vorbereitungsspiel gegen den A-Ligisten SV Markelfingen - trotz 3:2 Erfolg - richtig schlecht zu spielen. Aber wie heißt es in Theaterkreisen so schön: Eine verpatzte Generalprobe lässt auf eine gute Premiere schließen. Hoffentlich trifft diese Theaterweisheit auch auf unsere Mannschaft zu.

 

Personell muss für den letzten Teil der Rückrunde die Mannschaft durch Verletzungen (Marius Dreher) und arbeitsbedingte Veränderungen (Marcel Hetzer, Sebastian „Icke“ Scheideck) einige Rückschläge hinnehmen, aber ansonsten sind alle an Bord - auch Langzeitverletzte wie Michael Büche und Armin Goschler. In der Winterpause gab es mit Joshua Dummel auch einen Neuzugang. So sollte unsere Mannschaft kampf- und spielstark die 12 Rückrundenspiele angehen können, die nochmals alle Kräfte herausfordern werden. Beide unmittelbaren Mitkonkurrenten um den Titel müssen nach Dettingen kommen. So bleibt zu hoffen, dass die heimische Kulisse in allen Spielen zahlreich ausfällt, damit unsere „Jungs“, entsprechend beflügelt, die schweren Aufgaben angehen können.

 

Michael Ramm

 

(29.11.10)

Zum Jahresendfinale in Großschönach strapazierte unsere erste SG-Mannschaft auf schwierig bespielbarem, winterlichem Geläuf nochmals die Nerven der zahlreich angereisten Zuschauer aus Dettingen/Dingelsdorf. Trotz früher 1:0 Führung wollte das entscheidende zweite Tor einfach nicht fallen. Als es dann Mitte der zweiten Hälfte fiel, hatte der Linienrichter aus unerfindlichen Gründen etwas dagegen. So kam es, wie es kommen musste, die ihrem Tabellenplatz entsprechend rustikal zu Werke gehenden Gastgeber machten aus einer Standardsituation den Ausgleich. Was man den Großschönachern zu Gute rechnen musste, sie hatten sich in der zweiten Hälfte auch sehr darum bemüht, obwohl das Chancenplus deutlich auf der SG-Seite lag. Aber Ende gut, zwar nicht unbedingt alles gut, aber erfolgreich. Ein fulminanter Linksschuss von Timo Traber verfing sich in der letzten Spielminute im rechten Großschönacher Torwinkel, so dass der Jubel natürlich auf SG-Seite keine Grenzen kannte. Als kurz nach Spielschluss das Ergebnis aus Bermatingen bekannt wurde, hörte man aus der Kabine „unserer Jungs“ nur noch: „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!“. Über die meist trüben Wintertage den Platz an der Sonne verbringen zu dürfen hat sich diese Mannschaft allemal verdient. Gratuliere zum Titel „Wintermeister“.

 

Michael Ramm

 

(14.11.10)

Zum letzten Heimspiel dieses Jahres bilanziert es sich diesmal leicht. Der aktuelle zweite Tabellenplatz hält unserer ersten Mannschaft alle Optionen für die restlichen Rückrundenspiele offen. Die bisher gezeigten Leistungen waren sicherlich sehr unterschiedlich, aber letztendlich erfolgreich. Deshalb einen Glückwunsch an die Mannschaft, die dies vollbracht hat, und an alle, die zu dieser erfolgreichen Teilsaison beigetragen haben. Die individuelle Qualität der Spieler ist vorhanden, dies kann man Wochenende für Wochenende beobachten. Wo es aus meiner Sicht noch mangelt, ist das gesamtmannschaftliche und taktische Zusammenwirken. Dies kann sicherlich noch besser werden, hier besteht Luft nach oben. Durch die Neuzugänge in dieser Saison ist die mannschaftliche Qualität in der Breite deutlich besser geworden. So können verletzte Spieler leichter ersetzt werden als früher und das Gesamtniveau des Peschel-Pfister-Teams leidet nicht darunter. Die Freude über diese erste Mannschaft ist in den beiden Konstanzer Vororten sehr groß, dies kann man immer wieder hören und erleben, wenn man sich unter den Zuschauern umhört. Es ist schon sensationell, was in den letzten Jahren alles erreicht wurde.

 

Dabei ist unsere SG-Mannschaft im gesamten Spielbetrieb des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) nur ein kleines Rädchen. Über seine Landesverbände wickelt dieser jedes Wochenende ein Mammutprogramm ab. In über 26.000 Vereinen, in denen 177.000 Mannschaften aktiv sind, gibt es jedes Wochenende über 80.000 Spiele. Auch die Anzahl der Unparteiischen, ohne die diese meist wochenendliche Riesenveranstaltung gar nicht möglich wäre, beträgt mittlerweile rund 78.500 Aktive. Die gesamte Mitgliederzahl hat in der 110-jährigen Geschichte des DFB eine Rekordhöhe von 6.756.562 erklommen (aus: DFB Journal 3/2010).

 

Für die restlichen beiden Spiele des SG-Teams gegen Überlingen und in Großschönach wären weitere Erfolge wünschenswert, damit die Mannschaft zufrieden in die verdiente Winterpause gehen und positiv gestimmt aus dieser zurückkommen kann. Für die Zuschauer war diese Vorrunde zumindest ein schönes Gesamterlebnis, das durchaus fortgeführt werden darf.

 

Michael Ramm

 

(31.10.10)

Mit dem tollen Spiel gegen den VfR Stockach, in dem unsere „Jungs“ kämpferisch, spielerisch und durch unbändigen Siegeswillen überzeugten, sorgten sie bei den heimischen Zuschauer für totale Begeisterung. Allerorten war nach dem Spiel nur Lobenswertes für diese Bravourleistung zu hören, die überwiegend mit zehn Spielern geführt wurde, nach dem Marius Dreher schon in der ersten Hälfte mit Gelb-Rot ausgeschlossen wurde. Er war leider den ständigen verbalen Provokationen seiner unmittelbaren Gegenspieler erlegen. Dabei stellte der VfR eine Mannschaft, die der unseren in nichts nachstand, so dass es solcher verbalen Aktionen eigentlich nicht bedarf. Letztlich hat das Sportliche gesiegt. Einer der nadelstichartigen SG-Konter kurz vor Spielende führte durch unsere beiden Youngster - Timo Traber und Ulrich Ramm - zum Erfolg.

 

Ich möchte ausdrücklich ein Gesamtlob für das ganze Team aussprechen, das viel investiert und viel geboten hat an diesem Tag und nicht nur die Zuschauer, sondern sich selbst mit diesem Sieg belohnte. Nr. 1 bis Nr. 14 lieferten bei der Verteidigung der Tabellenführung eine überzeugende Leistung ab. Alle Tore waren sehenswert, auch die unseres Spielpartners aus der Nellenburg-Stadt. Nun kann unsere Mannschaft mit breiter Brust zum Gipfeltreffen nach Bad Dürrheim fahren. Wenn sie das gezeigte Leistungsniveau halten kann, dann ist sie in der Lage auch dort zu punkten und kann vielleicht die inoffizielle Herbstmeisterschaft feiern. Auf diese Feier freut sich jedenfalls der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

(25.10.10)

Es gibt nichts Erfolgreicheres als den Erfolg. Diesen Satz hat sich die SG Dettingen-Dingelsdorf seit vier Spielen zu ihrem Leitmotiv gewählt. Nach den Erfolgen gegen Neustadt, Bonndorf, Tengen-Watterdingen und dem hochdramatischen Unentschieden in Donaueschingen kann nunmehr um die Herbstmeisterschaft gebuhlt werden. Dazu sind natürlich Erfolge aus den letzten beiden Spielen - gegen Stockach und Dürrheim - notwendig. Beide absolute Hochkaräter in der Landesliga, aber auch schlagbar, wie man bisher gesehen hat.

 

Zum letzten Heimspiel der Vorrunde kommt der bisher zweitstärkste Aufsteiger, der VfR Stockach, der schon in der Bezirksliga ein harter Konkurrent für unsere SG-Mannschaft darstellte. Die „Ruddies-Buben“ stehen nicht zu Unrecht auf einem vorderen Tabellenplatz. Unsere Mannschaft muss in den kommenden Spielen wiederum improvisieren, weil sich unser zentraler Abwehrspieler Armin Goschler schwerer verletzt hat und Sebastian Scheideck in Donaueschingen mit Rot frühzeitig den Platz verlassen musste. Aber sowohl Marcel Hetzer, der neue Abwehrchef, als auch der eingewechselte Simon Dummel boten in Donaueschingen eine ausgezeichnete Leistung im Defensivbereich, ebenso wie Michael Behr, der nach seiner schweren Verletzung sofort wieder gut im Spiel war und zum Teilerfolg beitrug. Insgesamt gebührt der gesamten Mannschaft ein großes Lob für ihr Spiel in Donaueschingen Vor allem in der zweiten Hälfte - mit zehn Spielern und 1:2 Rückstand - hat sie auf tiefem Geläuf alles gegeben, um zu gewinnen.

 

Nachdem mein Wunsch, die volle Punktzahl gegen die SG aus Tengen-Watterdingen in Dettingen zu behalten, von der Mannschaft zu meiner Zufriedenheit erfüllt wurde, möchte ich gern, dass dieser Wunsch nochmals gegen Stockach und Bad Dürrheim in die Tat umgesetzt wird. Dann kann Weihnachten kommen.

 

Michael Ramm

 

(11.10.10)

Seit dem 10.10.10 um 16.45 Uhr gibt es in der Landesliga Südbaden Staffel III einen neuen Tabellenführer, die SG Dettingen-Dingelsdorf. Mit einem blitzsauberen 4:0-Er­folg beim TuS Bonndorf - diesmal ordnungsgemäß auf Rasen - kehrte unsere erste Mannschaft aus dem Schwarzwald zurück. Dementsprechend gut war die Stimmung bei der Heimreise im Bus. Die gesamten Spielergebnisse in der Landesliga gestalteten sich an diesem Wochenende für unsere SG überwiegend positiv, denn fast alle Mannschaften im vorderen Bereich ließen punktemäßig Federn. Die Tabellenführung ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber trotzdem für alle am Erfolg Beteiligten Grund zur Freude.

 

Nun kommt es am Samstag auf dem Dettinger Grün zur Spitzenpaarung der beiden SG-Vereine aus Dettingen-Dingelsdorf und Tengen-Watterdingen. Im Hintergrund lauern schon die Verfolger, von Bermatingen bis Dürrheim, und warten auf einen Patzer der beiden führenden Teams. Unter den ersten sieben Vereinen ist es derzeit eine ganz „enge Kiste“, zumal noch drei Mannschaften dabei sind, die ein Spiel weniger ausgeführt haben.

 

Für den Spieltag kann man sich als Zuschauer nur gutes Wetter und viele weitere Besucher wünschen, die das Top-Spiel der Landesliga sehen möchten. In der näheren Umgebung gibt es an diesem Spieltag fußballerisch nichts Attraktiveres als diese Begegnung. Die SG Tengen-Watterdingen spielte bisher eine ausgezeichnete Saison und steht punktemäßig wie toremäßig mit unserer Mannschaft fast gleichauf. Diese identische Ausgangslage sorgt für erhebliche Spannung und eine gewisse Vorfreude, die die Mannschaft in ihrer Vorbereitung sicherlich auch aufgebaut hat. Als einheimischer Zuschauer wünscht man sich natürlich, dass die drei Punkte in Dettingen bleiben.

 

Michael Ramm

 

(29.09.10)

Die SG-Landesliga-Mannschaft hat den Erfolg wieder entdeckt. Nach dem etwas glücklichen Auswärtserfolg gegen den Hegauer SV stand sie im Heimspiel gegen den Übergangstabellenführer DJK Villingen in gewissem Zugzwang. Was die Zuschauer dann geboten bekamen, war sehr gutes Landesliganiveau von beiden Teams mit fünf herrlichen Toren und einer SG, die endlich auch spielerisch überzeugte. Von Nr. 1 bis Nr. 11 hatten alle ausnahmslos einen guten Tag erwischt. Und Timo Köhler mit seinen zwei Freistoßtoren einen „sau-guten“. Alles in allem eine prima Mannschaftsleistung, die alle, wirklich alle Zuschauer sehr zufrieden stellte.

 

Nach dem „up“, dem gewonnenen Heimspiel, war das Auswärtsspiel in Furtwangen, zu dem die Mannschaft exklusiv mit dem Sport-Bus der Firma Meissner aus Singen reiste, wieder ein „down“. An der Spitze bleibt es dennoch spannend, weil alle unmittelbaren Verfolger auf einen Ausrutscher des Tabellenführers warten. Gegen den nächsten Spielpartner, den FC Neustadt, sollte ein weiterer Punktverlust unserem SG-Ensemble nicht passieren, zumal es nach der Letztrundenniederlage gegen das Team aus dem Schwarzwald noch etwas gut zu machen hat. Der „Altverein“ von Manfred Sobisch ist ein gern gesehener Gast, vor allem, wenn er die Punkte auf dem „Dettinger Grün“ als Gastgeschenk zurück lässt.

 

Die Kapriolen in Form von ungewöhnlichen Spielergebnissen in der ersten Fussball-Bundesliga scheinen auch auf die Landesliga Südbaden abzufärben. Da verliert Bad Dürrheim in Großschönach und in Worblingen, da schlägt Stockach den SV Worblingen mit 6:1. Die SG Tengen-Watterdingen spielt Mainz 05, obwohl sie schon zu Hause klar gegen DJK Donaueschingen verloren hat. An jedem Spieltag müssen sich Fußballinteressierte über die Ergebnisse die Augen reiben. So ist ein derzeit häufig gehörter Satz: Ja, gibt’s das auch? Neben Staunen drückt er auch eine gewisse Verständnislosigkeit aus. Wo soll das alles noch hinführen? Welche Mannschaft kriegt als erste die Kurve, findet eine gewisse Stabilität? Als Zuschauer darf man auf die Beantwortung dieser Fragen gespannt sein. Aber, die Antwort mein Freund, weiß eben nicht allein der Wind - hier hat Bob Dylan unrecht -, sondern die Antwort bzw. die Wahrheit - so Otto Rehagel - liegt auf dem Platz.

 

Michael Ramm

 

 

(16.09.10)

Die Landesliga Südbaden Staffel III erweist sich, zumindest was die Spielausgänge angeht, als echte Wundertüte. Ständig neue Überraschungen. Der vor der Saison als Top-Favorit bezeichnete FC Bad Dürrheim musste bisher zwei Unentschieden und eine Niederlage gegen Großschönach akzeptieren, aber auch die als Geheimfavorit gehandelte SG Dettingen-Dingelsdorf taumelte innerhalb einer Woche in die zweite Niederlage, wovon eine - gegen Worblingen - leicht vermeidbar gewesen wäre. Bisher überraschend gut agierte der nächste Spielpartner, der Aufsteiger und kurzzeitige Tabellenführer, die DJK Villingen.

 

Zwischen einem aktuellen Abstiegsplatz und der Tabellenführung ist der Punkteabstand nicht sonderlich groß, kann es natürlich nach der kurzen Spielzeit auch noch nicht sein. Dennoch verfestigt sich der Eindruck, dass momentan fast jeder jeden schlagen kann. Nur der FC Konstanz und der SV Großschönach haben bisher etwas Probleme, im Gesamtkonzert mitzuhalten. Derzeit buhlen zehn bis zwölf Mannschaften um die Tabellenspitze und jeder Spieltag kann für einen neuen Tabellenführer sorgen, so dass Langeweile kaum aufkommt.

 

Unser Team, das zumindest punktemäßig gut gestartet war (drei Auftaktsiege), hat nun die ersten „Stolperer“ hinter sich und findet hoffentlich bald zurück in die Erfolgsspur, endlich auch zu einer spielerischen Linie. Es hapert leider noch in allen Mannschaftsteilen. Im Durchschnitt pro Spiel zwei Gegentore sind eindeutig zu viel, dreizehn erzielte Tore zwar nicht schlecht, aber wenn man die Chancenerarbeitung ansieht, eindeutig zu wenig. Die „unforced errors“ müssen unbedingt weniger werden, damit die Bindung zwischen allen Mannschaftsteilen homogener wird. Hin und wieder beeinträchtigt auch der Eigensinn den Spielfluss; hier sind die Trainer gefordert. Als Zuschauer kann man nur hoffen, dass sich alles zum Guten wendet, denn wie heißt es so sinnig: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

 

Michael Ramm

 

(06.09.10)

Die erste SG-Mannschaft wurde in den letzten beiden Spielen arg gebeutelt. Neben dem „Last-Minute-Ausgleich“ im Spiel gegen Denkingen musste sie vor allem die schwere Verletzung vom Neuzugang Michael Behr hinnehmen. Von dieser Stelle aus gute und baldige Genesung! Ein halbe Woche später sorgte die 2:4 Niederlage für ein weiteres Stimmungstief. Das einzig erfreuliche in Bermatingen war das erste Tor von Simon Balbinot für unsere SG, dessen schöne „Flanke“ sich im langen Eck senkte. Ansonsten tat sich unser Team gegen die rustikal auftretenden Bermatinger und mit den schwierigen Platzverhältnissen sehr schwer. Zumal das junge Schiedsrichtertrio dem Spiel von Anfang an häufig nicht gewachsen war und somit auch für diverse Irritationen in beiden Mannschaften sorgte.

 

Schon in Bermatingen war die Ersatzbank der SG erstmalig wieder gut bestückt, so dass für die nächsten Begegnungen  Optimismus angesagt sein sollte. Aus dem vorhanden personellen Potential gilt es nun für die Trainer die richtige Auswahl zu treffen, was sicherlich nicht immer leicht sein wird. Allerdings ist der eine oder andere Rekonvaleszent/Urlauber  noch nicht bei einhundert Prozent seines Leistungsvermögens, so dass es sicherlich noch etwas Zeit bedarf, bis die Mannschaft ihre volle Leistungs­stärke erreichen kann. So lange sollten die treuen SG-Zuschauer Geduld beweisen.

 

„News“: Seit dem Großschönach-Spiel laufen wieder zwei Brüderpaare für die „SG-Erste“ auf. Neben den „Scheideck-Brothers“ sind es die „Gebrüder Ramm“, die das Ausfüllen des Spielberichtsbogens - seit neuestem in elektronischer Form - deutlich erleichtern. Aber auch bei den sich häufig wiederholenden Vornamen „Simon“ (Balbinot, Dummel, Péli) und „Michael“ (Büche, Behr, Schmidt) bahnt sich Entlastung an, denn sie lassen sich im Computerbogen vortrefflich vervielfältigen, so dass es die Fußballbürokratie vereinfacht.

 

Michael Ramm

 

(23.08.10)

FC Konstanz + FC Überlingen = 6 Punkte und 4:2 Tore. Ein Landesligastart nach Maß. Selbst in der personell angespannten Lage hat die Mannschaft sich durchgesetzt und die Auftaktpartien zu Recht gewonnen. Gegen den FC Konstanz aufgrund der vielen hochkarätigen Torchancen, und im Auswärtsspiel zeigte unsere Mannschaft bei brütender Hitze auf dem unsäglichen Überlinger Kunstrasenplatz den aktiveren Part. Zudem hatte Interimstrainer Jürgen Rössler mit der Einwechslung des Torschützen Norman Odersky ein glückliches Händchen bewiesen.

 

Nun stehen zwei Heimspiele auf dem Programm, die nur von der Papierform her leicht scheinen. Erinnert sei an das letzte Jahr, als sich unsere Mannschaft gegen beide Teams zu Hause vergleichsweise schwer tat. Man kann nur hoffen, dass solche Schwierigkeiten der Vergangenheit angehören. Zudem sollten jetzt nach und nach die zum engeren Stamm zählenden Spieler aus urlaubs- und verletzungsbedingten Unterbrechungen zurückkehren, um die mannschaftliche Qualität weiter zu verbessern. Spielerisch besteht sicher noch Luft nach oben.

Taktisch hat die Mannschaft aufgrund der geringen personellen Optionen in den beiden Auftaktpartien eine aktuell sinnvolle Änderung erfahren, die situationsabhängig Bestand haben sollte, damit das Team seine Möglichkeiten ausschöpfen kann. Nur der komplette Spielerkader lässt dann in jeder Hinsicht taktische Varianz zu.

 

Die kommenden Aufgaben werden sicher nicht leicht, aber bei erfolgreichem Bestehen winkt ein Tabellenplatz, der sicher nicht nur den Spielern Lust auf mehr macht. Auch die SG-Zuschauer, wiederum zahlreich in Überlingen, sind süchtig nach mehr. Sie haben einen einfachen Geschmack: Sie wollen immer nur das Beste.

 

Michael Ramm

 

 

(17.08.10)

Freitag der 13. war kein Pech- und Pleitentag für die SG. Ganz im Gegenteil. Im hochspannenden Lokalderby gegen den traditionsreichen FC Konstanz gab es mit dem Drei-Punkte-Erfolg ein Happyend für alle, die der SG Dettingen-Dingelsdorf nahe stehen. Nach dem Spiel weit und breit nur glückliche Gesichter, bei den Spielern, den Verantwortlichen und den Helfern sowie bei den einheimischen Fans. „Vorort-Club schlägt und dominiert City-Club“. Unter dieser Schlagzeile kann die starke zweite Halbzeit unserer „Jungs“ firmieren.

 

Wenngleich das Spiel insgesamt fußballerisch nicht völlig überzeugte, bot es in seiner dramatischen Abfolge Fußballunterhaltung im besten Sinne. Emotionen pur. Großartig, wie die SG-Spieler Torchance um Torchance kreierten, herzzerfetzend, wie sie diese alle ausließen, um schlussendlich mit zwei herrlichen Toren das Spiel noch an sich zu reißen.

 

Kompliment an Trainer Michael Pfister, der zur Pause die richtigen Entscheidungen traf und den Erfolg dadurch möglich machte. Gratulation natürlich an das ganze Team, das zeigte, wer in Konstanz derzeit die Nr. 1 im Fußball stellt: unsere SG Dettingen-Dingelsdorf. Weiter so!

 

Michael Ramm

 

Nun ist es wieder soweit: der Ball rollt für die SG Dettingen-Dingelsdorf in die zweite Landesliga-Saison. Sie beginnt direkt mit einem Lokalderby gegen den innerstädtischen Konkurrenten, den FC Konstanz, dem Absteiger aus der Verbandsliga Südbaden. Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass die beiden Vorortvereine in der Spielzeit 2010/2011 dem FC Konstanz auf Augenhöhe begegnen? Dass dies möglich wurde, ist dem Engagement der Verantwortlichen, vor allem auch im Jugendbereich, zu verdanken.

Nach intensiver Vorbereitung auf die zweite Landesligasaison der SG Dettingen-Dingelsdorf darf man als Zuschauer gespannt sein, was die Mannschaft in der heutigen und in den kommenden Begegnungen zu bieten hat. Die bisherigen Vorbereitungsspiele waren eher durchwachsen. Nach deutlich demonstriertem Klassenunterschied gegen den SV Litzelstetten setzte es gegen den zwei Klassen höher spielenden FC Villingen eine deutliche Niederlage, wobei die zweite Spielhälfte unentschieden gestaltet wurde. Bei unseren Schweizer Nachbarn, in Tägerwilen, wurde zumindest toremäßig viel geboten. Das Endergebnis von 5:5 spricht allerdings nicht für Qualität. Besonders bitter war beim ersten ernsthaften Test in dieser Saison die Pokalniederlage gegen den FC Wollmatingen. Hier wurde leichtfertig eine einmalige Chance vertan, sich gegen höherklassige Mannschaften zu präsentieren. Obwohl an diesem Tag der SG acht potentielle Landesligaspieler fehlten, kann dies nicht als Entschuldigung herhalten. Diese Begegnung war sowohl konzeptionell wie spielerisch ein Offenbarungseid gegen keineswegs überragende Wollmatinger. Das abschließende Vorbereitungsspiel gegen den FC Laiz (Bezirksligist) endete zwar standesgemäß, war aber spielerisch wieder unbefriedigend.

Man kann nur hoffen, dass unsere SG-Mannschaft gut in die Landesligarunde startet, damit alle Zweifel verschwinden, denn die zweite Saison hat es oft in sich, muss der Stabilisierung gelten. Die Mannschaft wurde weiter verstärkt, so dass das nötige Potential vorhanden sein sollte. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn schon wieder ist durch verletzungs- und urlaubsbedingte Ausfälle ein „best-of-team“ nicht möglich. Es wird sich zeigen, was die „Peschel-Pfister-Buben“ anzubieten haben. Hoffentlich mehr fußballerische Qualität, als in der Vorbereitung gezeigt wurde, das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2009/10)

(24.05.10)

Zwei Spieltage vor Ende der Saison ist es an der Zeit zu bilanzieren: Um es vorweg zu nehmen, die erste Mannschaft um Spielertrainer Peschel und Co-Coach Pfister hat Hervorragendes geleistet und kann äußerst zufrieden mit dem Erreichten sein. Aber der Reihe nach. Mit einem Unentschieden gegen Radolfzell - einem Mitfavoriten auf die Meisterschaft - und dem ersten Heimsieg gegen die DJK Donaueschingen gelang in der ersten Landesligasaison unserer SG ein Start nach Maß. Diese konstant guten Leistungen setzen sich u.a. fort  mit einem klaren Erfolg beim Hegauer FV, einem  deutlichen Sieg gegen Gottmadingen - der unserem Team die Südkurierschlagzeile „ Aufsteiger  bleibt am Spitzenreiter dran“ einbrachte -, sowie einem am zwölften Spieltag verdienten 1:1 beim damaligen und jetzigen Tabellenführer FV Donaueschingen. Da hat die Mannschaft gezeigt, welche Qualität in ihr steckt.

 

Die Mannschaft, die um den starken Bezirksligakern  herum notwendiger Weise „runderneuert“ werden musste - sieben neue Spieler kamen dazu - ist noch nicht an ihrem Leistungslimit, kann deutlich mehr, wenn man die längere Schwächephase in der Rückrunde betrachtet. Einschränkend ist allerdings zu erwähnen, dass die Mannschaft immer wieder durch dauer- oder länger verletzte Spieler zurückgeworfen wurde. Man denke nur an Spieler wie Michael Büche, an Ulrich Ramm oder beispielsweise an Armin Goschler. Alles Spieler, die nicht leicht zu ersetzen sind.

 

Gleich zu Beginn der Rückründe wurde der Start in den Sand gesetzt. Nach der unnötig hohen Niederlage gegen Radolfzell folgte ein ungeschickter Aussetzer gegen die SG aus Tengen. So zog sich eine gewisse Erfolgslosigkeit fort, die mit den positiven Ausnahmen gegen Denkingen und einem Kraftakt in Dürrheim unterbrochen wurde. Danach, meist gegen die „Kellerkinder“ der Liga, ließ die Mannschaft wieder alles liegen, was man nur liegen lassen kann. Zum Ende der  Saison, dem „Herbst“ der Rückrunde, zeigte die Mannschaft wieder ihr wahres Gesicht. Der SV Großschönach blieb chancen- und torlos  gegen unsere Jungs, die mit vier Toren ihre Bilanz aufbesserten, und der FV Donaueschingen  musste nach einer tadellosen Leistung unseres Teams die Meisterschaftsfeier vertagen. Vier Punkte allein gegen den wohl kommenden Meister, keine andere Mannschaft kann das vorweisen.

 

Wir haben Spieler in unseren Reihen, die den Zuschauern viel zu bieten haben und die die beiden Konstanzer Vororte vorbildlich repräsentieren. Ohne überheblich zu sein, die SG-Dettingen-Dingelsdorf ist zur Zeit die erste Macht in Fußball-Konstanz. Als Zuschauer kann ich nur hoffen, dass diese „Jungs“ für die nächste Saison so zusammenbleiben können. Hier sind auch die Verantwortlichen des Vereins gefordert, allen Spielern die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie sich mit ihrer tadellosen Leistung verdient haben. Dies alles wünscht sich der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

(17.05.10)

zwischen dem FC Bayern München und unserer ersten SG-Mannschaft gab es erneut ein paralleles Ereignis. Nach der „Unterziehhosenaffäre“, die beide betraf, gestalteten nun beide Mannschaften ihre Spielergebnisse am letzten Wochenende identisch. Während der neue deutsche Meister mit einem eindeutigen 4:0 Erfolg gegen Werder Bremen den Pokaltopf an die Isar entführte, düpierten unsere „Jungs“ mit selbigem Ergebnis den SV Großschönach. So was nennt man Duplizität der Ereignisse. Alle Anhänger der Siegermannschaften hatten entweder im Berliner Olympiastadion einen schönen Samstagabend oder wie bei unserer Mannschaft in Großschönach einen genüsslichen Sonntagnachmittag, so dass sich der Ausflug allemal lohnte.

 

Endlich mal wieder ein voller Punkteerfolg für das SG-Team, der verdient und deutlich ausfiel. Auffallend die Kombinationsfreude und die Durchschlagskraft, die auf dem sehr ordentlich zu bespielenden Rasen unsere SG-Spieler an den Tag legten. So wünscht man sich das Peschel-Pfister-Team auch in den restlichen Spielen. Vor allem gegen den fast sicheren Landesligameister und souveränen Tabellenführer FV Donaueschingen. Vielleicht gelingt unseren „Jungs“ eine Überraschung. Zuzutrauen wäre es ihnen. Das könnte wieder so ein Parallelwochenendereignis werden: Unsere SG besiegt den FV Donaueschingen und der FC Bayern München schlägt Inter Mailand und gewinnt die Champions League.

 

Michael Ramm

 

(09.05.10)

Während der FC Bayern München im Berliner Olympiastadion die Meisterschaft mit Bierduschen für den Trainer feiert, Werder Bremen noch in die Championsliga rutscht und der Sportclub Freiburg, um in der Region zu bleiben, dem eigentlich unvermeidlichen Abstieg entgeht, dümpelt unsere erste SG-Mannschaft dem Saisonende entgegen. Die aktuelle Bilanz fällt sehr mager aus: aus den letzten vier Spielen zwei klitzekleine Pünktlein, und dies gegen Gegner, die nicht gerade zu den Überfliegern der Landesliga Südbaden zählen. Was ist nur mit unserer Mannschaft, unseren „Jungs“,  in der Rückrunde los, dass nicht mehr viel gelingen will? Trotz Personalverschleiß hat die Mannschaft so viel individuelle Stärke, um besser abzuschneiden. Die Torausbeute ist karg geworden und ohne Gegentor geht das Peschel-Pfister-Team fast aus keinem Spiel. Nun kommen noch ganz ordentliche Mannschaften aus dem vorderen Drittel der Tabelle auf die Mannschaft zu. Mit Bonndorf, Überlingen und dem FV Donaueschingen stehen entsprechende Bewährungsproben an, die hoffentlich nochmals positive Leistungen aus unseren „Jungs“ herauskitzeln. Es müsste einfach mal wieder ein Sieg her, damit das Selbstvertrauen wieder wächst. Vielleicht schon am Mittwoch gegen Bonndorf? Die Mannschaft, die genügend Potenzial hat, um unter den ersten Fünf der Landesliga mitzuspielen, braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Dies wünscht sich sicher nicht nur der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

(29.04.10)

Nach dem Erfolg gegen Denkingen und dem Kraftakt in Bad Dürrheim dachte der Zuschauer, dass unsere erste SG-Mannschaft wieder Fahrt aufnimmt. Aber weit gefehlt. Durch eine völlig verschenkte erste Halbzeit gegen den Hegauer FV blieb unser Team am Ende punktlos. Eine uninspirierte Leistung gegen einen SV Worblingen, der kaum Landesligaformat darstellt, wirft doch die Frage auf, wie sich die Mannschaft die weiteren Auftritte bis zum Saisonfinale vorstellt. Zum Glück hat unsere Mannschaft mit dem Abstiegskampf nichts zu tun, sonst müsste man sich nach diesen beiden Spielen ernsthaft Sorgen machen. Das Fehlen von vier verletzten Stammkräften - Büche, Dreher, Goschler, Ramm fehlen verletzungsbedingt - ist nur eine Erklärung für unser schwächelndes Team. In beiden Begegnungen konnte trotz alledem eine schlagkräftige Mannschaft aufgestellt werden, die durchaus in der Lage sein sollte, solche Partien für sich zu entscheiden. Gerade in Worblingen wurde sichtbar, wie hilflos unsere Mannschaft sich präsentiert, wenn sie wie in der zweiten Halbzeit eindeutig überlegen ist. Technisch und läuferisch dem Spielpartner haushoch überlegen, konnte sie keine Mittel finden, den mehr als harmlosen Gegner in die Knie zu zwingen. Dies war sehr enttäuschend.

 

Nun gilt es nochmals sämtliche Kräfte zu bündeln, um das Restprogramm ordentlich über die Bühne zu bringen. Die erste Möglichkeit zum Aufpolieren des verblassten Images besteht gegen das Team aus Gottmadingen, das ebenfalls wie Worblingen um den Klassenerhalt kämpft. Das heißt, unsere „Jungs“ treffen auf einen Gegner, der zu allem bereit ist. Also Vorsicht! Auf mehr Inspiration, Durchschlagskraft und geringere Fehleranfälligkeit hofft der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

(12.04.10)

Was haben Bayern München und unsere SG Dettingen-Dingelsdorf gemeinsam? Beide haben Probleme mit ihrem Verband wegen der langen Winterunterziehhosen ihrer Spieler. Nicht nur Arjen Robben hat sich in der Farbwahl seiner Hose vergriffen, sondern auch drei Spieler unserer SG im Auswärtsspiel in Donaueschingen. Während es bei Bayerns Robben bei einer Ermahnung der DFL blieb, greift der Südbadische Fußballverband in seiner Landesliga zu drakonischen Geldstrafen. Ein solches „Verbrechen“ muss natürlich hart bestraft werden, da kennt der Verband keine Gnade. In diesem Zusammenhang fragt man sich als Nichtfunktionär schon nach der Verhältnismäßigkeit des Strafmaßes. Erinnert sei nur an das milde Urteil bei der Platzmanipulation durch den TuS Bonndorf. Es scheint jedenfalls kostengünstiger, einen Gegenspieler zusammenzutreten, als mit einer falschen Unterziehhose aufzulaufen.

 

Aber zurück zum Eigentlichen. Fußball wird trotz allen Verbandsirrsinns immer noch gespielt. Unsere „Jungs“ haben den Erfolg wieder entdeckt, wenngleich nicht alles Gold ist, was glänzt. Die zwei Erfolge gegen Denkingen und in Bad Dürrheim platziert unser Team wieder unter die ersten Fünf in der Landesliga, mit der Option auf einen noch besseren Rang. Ob diese SG-Mannschaft in den kommenden Spielen weiter so reüssiert, wird schon gegen den Hegauer FV mitentschieden. Zu wünschen wäre es dieser sympathischen Mannschaft, die immer wieder für viel Freude bei den einheimischen Zuschauern sorgt, die hoffentlich auch in den weiteren Auswärtsspielen das Peschel-Pfister-Team zahlreich unterstützen.

Michael Ramm

 

(29.03.10)

Martin Walser, der bekannte Schriftsteller aus „Übersee“, hat einmal geschrieben: „Sinnloser als Fußball ist nur noch eins: Nachdenken über Fußball.“ Nachdem nun die Rückrunde der Landesliga Südbaden gestartet ist, möchte ich, der Zuschauer, doch hin und wieder dieser Sinnlosigkeit frönen.

Unsere erste Mannschaft hat sich gut vorbereitet in den zweiten Akt der Spielzeit 2009/10 begeben. Obwohl personell eng ausgestattet - Büche, Goschler und Peschel fehlten verletzungsbedingt -, zeigte eine von Anfang an engagiert auftretende Mannschaft auf dem engen Donaueschinger Hartplatz vorbildlichen Einsatzwillen, der letztendlich leider nicht belohnt wurde. Bei einem eindeutigen Chancenplus unserer „Jungs“ war es mehr als bedauerlich, dass die Rückfahrt ohne Zählbares angetreten werden musste und die beste Heimmannschaft der Liga die Punkte in der Residenzstadt behalten konnte. Als Zuschauer konnte man dennoch zufrieden sein mit dem Gebotenen, obwohl schlechte Platzbedingungen nichts für Fußballästheten sind.

Nun ist unser Team im kommenden Heimspiel gegen den SV Denkingen gefragt, damit das Negativerlebnis zu Beginn der Rückrunde getilgt wird und die Mannschaft nicht ins Niemandsland der Tabelle abrutscht. Es bereitet trotzdem Freude, unsere Mannschaft nach der langen Pause wieder spielen zu sehen. „Ich weiß, es gibt keinen schönsten Sport. Fußball ist aber eine Ausnahme“, sagte einst Werner Schnyder, der Kabarettist und Moderator. In diesem Sinne freut sich der Zuschauer auf die Ausnahme im nächsten Heimspiel.

 

Michael Ramm

 

(30.11.09)

Nach der bereits beendeten Vorrunde bleibt das Peschel-Pfister-Team weiter in Kontakt mit der Spitze. Dieser sensationelle Erfolg ist einer sehr guten Mannschaftsleistung geschuldet, die vor allem möglich wird, weil sich überdurchschnittlich gute Landesligaspieler im SG-Team befinden, die bisher weitgehend konstant ihre Leistung abrufen konnten. Neben den bewährten Kräften haben alle Neuverpflichtungen die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllt. Obwohl auch immer wieder „Stammkräfte“ ausfallen und vereinzelt Aufstellungsentscheidungen diskutabel sind, kann trotzdem eine insgesamt erfreuliche Zwischenbilanz gezogen werden, die auch das Trainer-Tandem mit großem Engagement ermöglicht hat.

 

Nach dem unnötigen Misserfolg in allerletzter Minute in Tengen geht es nun im letzten Spiel dieses Jahres gegen einen Mitkonkurrenten an der Tabellenspitze, den traditionsreichen und gut spielenden FC Radolfzell, der insbesondere in seinen Auswärtsspielen zu überzeugen wusste. Unsere „Jungs“, das haben sie bisher nachdrücklich bewiesen, können in der Landesliga nicht nur mitspielen, sondern haben sich schon in der Vorrunde die sportliche Anerkennung sämtlicher Landesligavereine verdient. Sie sind für die Landesliga Südbaden eine Bereicherung. So wird in diesem „Gipfeltreffen“ zum Ausklang nochmals Hochspannung und schmackhafte Fußballkost geboten werden, zu der beide Mannschaften durchaus in der Lage sind. Einen genussreichen sportlichen Jahresabschluss erhoffen sich sicher alle, denen der Fußball am Herzen liegt.

 

Michael Ramm

 

(03.11.09)

Nach der bisher schwächsten Saisonleistung gegen den SV Großschönach fand unser SG-Team gegen den souveränen Tabellenführer FV Donaueschingen wieder zurück zu alten Tugenden, aktiv das Spiel mitzugestalten, gefährliche Angriffe zu inszenieren und Kombinationen zu spielen. Die Punkteteilung auf der Baar war durch die dargebotene Leistung verdient. Nun darf sich die Mannschaft nicht auf diesem schönen Erfolg ausruhen, sondern muss die nächsten Herausforderungen gegen Salem und Überlingen mit dem gleichen Engagement angehen. Bei weiteren möglichen Erfolgen kann durchaus ein sonniges Plätzchen im vorderen Tabellendrittel zum Überwintern winken.

 

Auch der wiederum zahlreich angereiste Anhang aus Dettingen und Dingelsdorf musste seinen Samstagsausflug in das Anton-Mall-Stadion der „Bier-, Musik- und Pferdemetropole“ Donaueschingen nicht bereuen, weil von beiden Teams guter Fußball in einem sportlich schönen Ambiente geboten wurde. Ähnlich guten Sport erwarten wir Zuschauer gegen den FC Salem, der zwar als Tabellenletzter anreist, aber keinesfalls unterschätzt werden darf. Also volle Konzentration auf die nächste Aufgabe ist angesagt.

 

Michael Ramm

 

(19.10.09)

Nachdem man mir zwei Erfolge unserer ersten Mannschaft in mein sonnenverwöhntes Feriendomizil auf der Insel Kreta übermittelte, gab es nach meiner Rückkehr für mich weiteren Grund zum Jubeln, denn der Sieg gegen den FC Furtwangen fiel so abwechslungsreich aus wie das heimatliche Wetter. Der Erfolgszug fuhr also ungebremst weiter.

 

Nun stoppte unsere erfolgsgewohnten „Jungs“ im kalten Schwarzwaldort Bonndorf der gastgebend TuS, der unsere Mannschaft auf rote Asche zog und das satte Grün schnöde links liegen ließ. Eine kleine Unachtsamkeit zu Beginn des Spiels kostete den einen Punkt, den sich dass Peschel-Pfister-Team, das allerdings an diesem Tag zu wenig Durchschlagskraft zeigte, dennoch verdient hätte. Alle aktiven Spieler boten eine engagierte Leistung, so dass man der Mannschaft nichts vorwerfen kann. Der TuS Bonndorf bewies kämpferisch ein gutes Niveau und belegt nun den zweiten Tabellenplatz, den unsere SG bis dahin inne hatte. Dieser Platzverlust stellt allerdings keinen „Beinbruch“ dar.

 

Nun kommen mit dem SV Großschönach und anschließend mit dem Tabellenführer FV Donaueschingen zwei weitere Landesliga-Highlights, die es zu bewältigen gilt. Um unsere „Jungs“ braucht man sich dabei nicht zu sorgen, denn bisher wurden sämtliche Begegnungen mit Bravour  absolviert. Schauen wir mal, was dabei herauskommt. Gutes Gelingen für die kommenden schweren Aufgaben wünscht der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

(22.09.09)

Der goldene September geht weiter. Trotz der unglücklichen Niederlage gegen den Favoriten Bad Dürrheim hat die SG mit dem verdienten Auswärtssieg gegen den Hegauer FV sofort wieder in die Erfolgsspur gefunden. Die erneut zahlreichen SG-Zuschauer dominierten das Welschinger Stadion und spendeten nach dem klaren 4:1-Erfolg dem Peschel-Pfister-Team tosenden Applaus.

 

An diesem Wochenende wurde das eigentlich blöde Fußballmotto „Geld schießt Tore“ erneut widerlegt. Nicht nur in der Bundesliga, in der der 18-jährige Mainzer André Schürrle fast kostenlos zweimal einnetzte und der 35 Millionen-Mann Gomez sich trefferlos abplagte, sondern auch in der Landesliga schossen Ingo Geckeler mit Hattrick und Simon Peli ohne Mammon die gelb-weißen SG-ler auf den zweiten Tabellenplatz. Mit bisher 14 Toren in sechs Spielen zeigt sich die SG-Offensive in jedem Spiel spendabel. Lässt man die vier Tore gegen Bad Dürrheim mal außen vor und berücksichtigt das Eigentor in Welschingen nicht, dann steht auch die Defensive nicht schlecht da. Auf jeden Fall bleibt es ein freudiges Ereignis, was das Landesliga-Team der SG derzeit zu bieten hat. Wir Zuschauer hoffen, dass die Freude gegen den nächsten Spielpartner, den SV Worblingen, erhalten bleibt.

 

Michael Ramm

 

(07.09.2009)

Man kann sich nur noch freudig die Augen reiben nach diesem Aufgalopp unserer „Peschel-Pfister-Buben“. Auch in Denkingen, bei fußballerischer Schmalkost, wurde die volle Punktzahl eingefahren. Nun lässt sich mit Fug und Recht behaupten, der Start in die neue Liga ist für die SG bisher ein voller Erfolg. Es macht überhaupt Spaß, die Spiele der Landesliga Staffel III zu verfolgen, weil ehrliche Fußballkost weit ab vom „Zirkus“ Bundesliga und an jedem Wochenende überraschende Ergebnisse geboten werden. Diese Lan­desliga-Staffel scheint sehr ausgeglichen zu sein, was auf weitere Spieltage hungrig macht.

 

Den Dettinger-Dingelsdorfer Zuschauern mundet jedenfalls das bisher Gebotene, wenn man gesehen hat, wie viele Zuschauer ihren Sonntagsausflug in den Linzgau verlegt haben. Nach dem Spiel verließen die SG-Fans das Denkinger Sportgelände sehr zufrieden. „So ist es ein richtig schöner Sonntag“, konnte man von einem der treuen SG-Zuschauer vernehmen. Nach diesem positiven Ergebnis wird das kommende Heimspiel gegen einen der Favoriten der Liga, den FC Bad Dürrheim, zu einem echten Spitzenspiel. Man kann nur hoffen, dass es die entsprechende Zuschauerresonanz in Konstanz findet, verdient haben es beide Mannschaften allemal. Wir Zuschauer fiebern jedenfalls diesem fußballerischen Knüller entgegen.

 

Michael Ramm

 

(25.08.09)

Obwohl es nach zwei Spieltagen sicherlich zu früh ist, eine Beurteilung über das Leistungsvermögen unserer ersten Mannschaft abzugeben, lässt sich doch feststellen, dass sie in der Landesliga angekommen ist. Unser Team hat jetzt schon bewiesen, dass es kämpferisch, aber auch spielerisch sich nicht verstecken muss. Sowohl gegen Tengen-Watterdingen im ersten Heimspiel der Saison als auch auswärts beim starken FC Radolfzell war die Mannschaft hellwach und fußballerisch immer auf Augenhöhe mit dem Spielpartner. Zwei Gründe für diesen gelungenen Start: die Qualität, die bereits im letztjährigen Meisterteam steckte, und die Neuverpflichtungen, die ausnahmslos eine Verstärkung darstellen. Wenn alle fit und an Bord sind und bleiben, wird diese Mannschaft noch viel Freude bereiten.

 

Die SG-Zuschauer waren jedenfalls nach den ersten zwei Partien hoch zufrieden. Bei manch einem war der Glanz in den Augen zu sehen, für den unsere „Jungs“ mit ihrem Spiel gesorgt hatten. Man kann unserem Team nur zurufen: Macht weiter so. Die Herzen der Fans habt ihr schon erobert. Wir Zuschauer freuen uns jedenfalls auf die nächsten Spiele dieser Mannschaft.

 

Michael Ramm

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2008/09)

(28.05.09)

...Es ist vollbracht! Nachdem Verbandsregularien in der Spielzeit 2006/07 den sportlichen Erfolg, den Aufstieg in die Landesliga, für die SG Dettingen-Dingelsdorf verhinderten, kann in dieser Spielzeit endlich die „Ernte eingefahren“ werden. Unsere erste Mannschaft holt innerhalb von drei Jahren zweimal den Titel des Bezirksmeisters Bodensee und steigt letztlich verdient in die Fußball-Landesliga auf. Für die beiden Hauptvereine, die den neugegründeten Verein mittragen, ein Jahrhundertereignis. Noch nie wurde in den beiden Konstanzer Vor­orten in einer so hohen Spielklasse dem Objekt der „fußballerischen Begierde“ nachgejagt.

 

Der Dank für diesen großartigen Erfolg gilt allen Beteiligten. Allen voran natürlich der Mannschaft, die in einem Fußball-Marathon sich physisch und psychisch völlig verausgabte. Lob an das Trainerteam Thomas Peschel und Michael Pfister, die sich für diese Meisterleistung großartig engagierten. Aber auch das unmittelbare Umfeld leistete Hervorragendes: Doris Kiesel und Harald Schäfer, unser Physiotherapeuten-Duo, hielten die Mannschaft von der medizinischen Seite her auf Kurs. So gilt mein Dank auch Sascha Bossart, der glänzend betreute. In der Stunde dieses großartigen Erfolges gilt mein Dank auch den beiden Trainern der vorangegangenen Spielzeiten, allen voran Andreas Böhm, der mit zwei Meistertiteln Großes bewerkstelligte, ebenso wie Peter Alber, der unsere SG-Mannschaft mit neuen Impulsen weiterbrachte und in der Spitzengruppe der Bezirksliga etablierte.

 

Nicht zu vergessen ist die hervorragende Jugendarbeit, die beide Hauptvereine bisher leisteten. Dieser wichtige Grundstein ist mit für diesen schönen Erfolg maßgeblich. Betrachtet man die aktuelle Mannschaft, dann weiß man, dass sich dieses Engagement im Jugendbereich auch sportlich gelohnt hat. Alle Jugendkooperationen, sei es mit dem SV Litzelstetten oder jetzt mit dem SV Allensbach, waren notwendig und führten zu diesem freudigen Ergebnis.

 

Auf die SG Dettingen-Dingelsdorf schauen nun viele Fußballbegeisterte in Südbaden. In der Stadt Konstanz ist unsere SG - nach dem FC Konstanz - fußballerisch gesehen zur zweiten Macht aufgestiegen. Diesen Platz gilt es zu verteidigen und auszubauen. Vor allem für talentierte Jugendspieler ist die SG nun eine „erste Adresse“. Dieser sportlichen Entwicklung muss im begleitenden Umfeld Rechnung getragen werden. Anpassungen an Landesligastandards sind von Nöten. So wie es unserer SG in kurzer Zeit gelungen ist, sportlich und administrativ Bezirksliganiveau zu erreichen, so sollte auch in dieser Hinsicht der neue Schritt bewerkstelligt werden können. Auf diese Entwicklungen und die kommende Fußballsaison sind wir Zuschauer alle sehr gespannt und in Vorfreude.

 

Michael Ramm

 

(11.05.09)

... nach dem verdienten Sieg in Hilzingen - nur die Chancenauswertung ließ deutlich zu wünschen übrig - und den wiederholten Ausrutschern der Mitkonkurrenten ist der „Tisch üppig gedeckt“, das Meistermenue „tafelfertig“. Die SG steht erstmalig in dieser Saison auf Tabellenplatz eins der Bezirksliga Bodensee. Von nun an steht das „Peschel-Pfister-Team“ im Fokus und wird von allen Mannschaften, die noch gegen die SG spielen müssen, besonders gefordert werden. Zunächst muss die volle Konzentration den beiden kommenden Spielen gelten, am Mittwoch gegen Immenstaad und am Samstag, im Lokalderby, gegen den SV Allensbach. Beide Mannschaften werden schwierige Spielpartner. Nach diesen zwei Spielen wird eine gewisse Vorentscheidung fallen. Die Belastung für unsere „Jungs“ steigert sich wieder zunehmend. Mit sieben Spielen in 29 Tagen ist das Anspruchsmaß übervoll. Man kann nur hoffen und wünschen, dass alle fit und gesund bleiben, um für den Endspurt gut gerüstet zu sein.

 

Jetzt sollte mit dem Verein und um ihn herum eine realistische Aufstiegseuphorie entfacht werden, die der Mannschaft zusätzlich „Flügel“ verleiht. Die SG-Zuschauer sollten und müssen mehr Engagement zeigen. Unterstützt die Mannschaft, wo ihr nur könnt, das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

(24.04.09)

... der dritte Tabellenplatz wurde mit dem knappen 2:1 Derbysieg beim SV Allensbach verteidigt. Nun muss unsere Mannschaft durch weitere Siege Druck auf die beiden führenden Teams, den FC Überlingen und den TSV Konstanz, aufbauen. Es gibt „nur“ noch „neun Endspiele“ für unsere erste Mannschaft. Sollten die alle gewonnen werden, dann stünde dem zweiten Meistertitel in der Bezirksliga Bodensee nichts mehr im Wege. Mit einem Unterschied zur ersten Meisterschaft, diesmal wäre man aufstiegsberechtigt und könnte in der spielerisch attraktiveren Landesliga agieren. Allerdings ist es bis dahin noch ein „holziger“ Weg, denn sechsmal spielt man noch gegen Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen (zwischen Platz 10 und 17), von denen alle noch Abstiegssorgen haben, sich also voll reinhängen werden in diesen Partien. Aber auch die restlichen drei Partien gegen unmittelbare Konkurrenten, die zwischen Platz 2 und 6 stehen, haben es in sich. Allen voran gegen den TSV Konstanz, dessen Team mit zwei Punkten Vorsprung vor unserer SG auf Platz zwei der Bezirksliga steht. Die werden sich nicht so ohne weiteres in die „Suppe spucken lassen“. Denn nach der Überlinger Niederlage in Stockach können auch sie wieder den Meistertitel erlangen. So wird es am 2. Mai, im Heimspiel gegen unsere Freunde vom Türkischen Sportverein, zu einer brisanten Partie kommen. Für Hochspannung ist also bestens gesorgt.

 

Zur Unterstützung unserer „Jungs“ sollten auch die Zuschauer nochmals alles geben. Ein starker Besucherzuspruch mit entsprechend lautstarker Unterstützung (Hallo SG-Fans, wo sind eure Trompeten und Fahnen?) in den Heim- und Auswärtsspielen könnte unser Team zu einer außergewöhnlichen Leistung beflügeln, die uns Zuschauern auch zu Gute käme. Deshalb sind die letzten neun Spiele Pflichttermine für alle SG-Anhänger.

 

Michael Ramm

 

(21.04.09)

...die sportliche Zwischenbilanz fällt überwiegend positiv aus. Die Mannschaft befindet sich auf dem dritten Tabellenplatz, sie kann durchaus, wenn weitere Siege folgen sollten, noch vorrücken. Wenn, wie gegen Meßkirch zu beobachten war, unser „Mannschaftsgerüst“ strauchelt - wen wundert es bei diesen Belastungen -, dann wird es in den kommenden Spielen sehr schwer, die volle Punktzahl einzufahren, zumal wir noch auf Gegner treffen, die sich im Nahbereich Abstiegszone befinden. Bei denen geht es ums Überleben in der Bezirksliga, während unsere Mannschaft, dank ihrer bisher insgesamt guten Saisonleistungen, davon nicht betroffen ist.

 

Die allzu hohen Belastungen der letzten Wochen, die nicht nur die körperliche Fitness der Spieler ankratzen, sondern sie anfälliger für Verletzungen und Krankheiten machen, erweisen sich als wesentlicher Hemmschuh für bessere Leistungen. Viele Spieler müssen mit Verletzungen und Krankheiten an den Start gehen, weil sonst Spiele ausfallen würden. Hier agiert der Südbadische Fußballverband, Bezirk Bodensee, fahrlässig, indem er seine Spieler durch ein Mammutprogramm hetzt, anstatt sie zu schützen. Wir befinden uns im Bereich Freizeitfußball auf Amateurebene! Das scheint man auf Verbandsebene zu vergessen, denn der zum Teil sicherlich begründete Hinweis auf den Rahmenterminplan führt da nicht weiter. Hier muss nach anderen Lösungen gesucht werden. Beispielsweise Staffelverkleinerungen oder andere Aufstiegsregelungen.

 

Unserer und den anderen Mannschaften in der Bezirksliga kann man nur die Kraft und den Erfolg wünschen, um diesen Tanz auf der Rasierklinge gut und weitgehend gesund zu überstehen. Uns Zuschauern müssen die geschilderten Bedingungen bei der Beurteilung der gezeigten sportlichen Leistungen gegenwärtig sein. So wollen wir, an der Tabellenspitze wie in den Abstiegsregionen der Bezirksliga Bodensee, auf ein weiter spannendes und interessantes Restprogramm hoffen.

 

Michael Ramm

 

(28.03.09)

Trotz erheblicher personeller Probleme - von dem ursprünglichen Kader der ersten Mannschaft stehen sechs Spieler, hauptsächlich wegen langwieriger Verletzungen, nicht zur Verfügung - ist der Mannschaft ein Rückrundenstart nach Maß gelungen. Kompliment! Drei Siege gegen den Zweiten und Letzten in der Tabelle sowie den ehemaligen Tabellenführer Stockach lässt unserem Team auf Tabellenplatz fünf alle Chancen. Zu allem Unglück hat es nach dem ersten Spiel auch noch Teamchef Peschel erwischt, der nun ebenfalls länger pausieren muss. Ein Teil der Mannschaft geht auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch. Geschwächt durch Krankheit oder mit Verletzungen spielen einige Spieler an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wie lange kann das noch gut gehen? Zudem wartet nun ein Mammutprogramm auf unsere „Jungs“, d.h. sie müssen in den nächsten 36 Tagen neun Spiele austragen. Alle vier Tage ein Spiel! Da muss mit den Kräften vernünftig gehaushaltet werden, auch in der jeweiligen Vorbereitung. Ein Manko ist sicherlich die fehlende spielerische Qualität in der Breite, die bisher jedoch durch bravouröse Einsatzbereitschaft wettgemacht wurde. Man hat im Spiel gegen den Tabellenletzten Hattingen erkennen müssen, der spielerisch ebenbürtig, in Teilen sogar besser war, dass es immer dann „harzt“, wenn unsere Mannschaft das Spiel gestalten muss. Nun ist der angriffsstarke FC Überlingen zu Gast, der ein ganz, ganz harter Brocken wird, zumal er von seinen Möglichkeiten her zu den Titelaspiranten zu zählen ist. Nach diesem „Gigantenkampf“ wird man sehen, wohin die Reise unserer Mannschaft geht. Als Zuschauer können wir nur hoffen, dass unsere „Jungs“, wie in Stockach, über sich hinaus wachsen und uns erfreuen.

 

Michael Ramm

 

(04.11.08)

Das Thema Schiedsrichter ist fast so alt wie der Fußballsport selbst (ursprünglich regelten die beiden Spielführer der Mannschaften ihr Spiel selbst). Dieses Modell wurde jedoch zu Gunsten des „Unparteiischen“ sehr bald aufgegeben. Trotz verschiedener Image-Kampagnen des DFB und seiner Landesverbände, u.a. „Sei fair zum 23. Mann“ oder zuletzt „Faszination Schiedsrichter“, haben wir mit rund 79.000 Schiedsrichtern in Deutschland nicht genug Spielleiter, um die ca. 100.000 Spiele pro Wochenende durchzuführen, d.h. der „23. Mann“ (oder manchmal die einzige Frau) muss hin und wieder sogar zweimal seinem Sport nachgehen. Das erledigen die Schiedsrichter alle sehr gern und im Amateurbereich ehrenhalber. Die Komplexität ihrer Aufgabe ist unstrittig. Binnen Sekunden schwierige Entscheidungen zu treffen ist nicht einfach, überfordert manchmal, auch die Schiedsrichter in der Bundesliga. Deshalb gehören Fehlentscheidungen der Schiedsrichter genau so zum Fußballsport wie Fehlpässe der Spieler. Wir Zuschauer als Außenstehende und die Spieler als aktiv Mitwirkende können manchmal nicht nachvollziehen, was Schiedsrichter entscheiden. Das darf aber niemals dazu führen, dass den Schiedsrichtern absichtliches Fehlverhalten unterstellt wird. Auf keinen Fall dürfen Attacken verbaler wie körperlicher Art (leider letztlich wieder geschehen) gegen Schiedsrichter zu unserem geliebten Sport, trotz aller Emotionalität, dazugehören. In diesem Sinne müssen sich alle wirklichen Fußballfans von Auswüchsen gegenüber Unparteiischen distanzieren. Dies heißt für Spieler wie Zuschauer, sich fair zu verhalten, denn der Spielleiter gehört dazu, ohne ihn ist dieses Spiel als Wettbewerb undenkbar. Er ist einer von uns.

 

Michael Ramm

 

(20.10.2008)

Durchwachsene Bilanz

Nach neun Spieltagen stehen vier Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Das Torverhältnis hält sich fast die Waage (plus zwei). Weder taktische Experimente noch die Suche nach einer Idealbesetzung haben bisher zum gewünschten Erfolg geführt. Sämtliche Mannschaftsteile sind von ihrer Bestform entfernt. Beide Torhüter pendeln häufig zwischen den Extremen. Die Defensive agiert stellenweise unsicher, ist zu wenig spritzig. Das Mittelfeld bietet wenig Konstruktives, Außenbahnspiel findet kaum noch statt und unser bisheriger „Erfolgssturm“ ist eher ein laues „Lüftchen“.

 

Nach Startschwierigkeiten in Schwandorf-Worndorf gab es zum Glück bisher drei Erfolge - davon zwei auswärts!!! Gegen Mannschaften, die um die Meisterschaft buhlen, wurde durchweg verloren - Stockach, Überlingen und Türkischer SV. Gewonnen wurde gegen zwei Teams, die aktuell auf einem Abstiegsplatz stehen.

 

Obwohl die Mannschaft spielerisch sicher mehr Möglichkeiten hat, stimmen zumindest Einsatzwille und Kampfbereitschaft (z.B. Spiel gegen Wollmatingen). Ein großes Manko ist in dieser Saison die schwache Torausbeute, die gegenüber dem Vorjahr geradezu beängstigend zurückgeschraubt wurde. Tröstlich dabei: Torchancen sind meist vorhanden.

 

Die kommenden Spiele gegen Hilzingen, Markdorf und Öhningen werden die Richtung in der Tabelle weisen. Bei Erfolgen bleibt man an den führenden Teams dran, bei Misserfolgen darf man sich in der hinteren Region um den Abstieg „prügeln“ (bis zu einem Abstiegsplatz sind es nur sieben Punkte Differenz!).

 

Wir alle, Mannschaft, Trainer und Zuschauer, können nur hoffen, dass der Knoten irgendwie jetzt platzt und die Mannschaft „einen Lauf“ bekommt. Schöner und erfolgreicher Fußball würde zur Bekämpfung der Herbstmelancholie therapeutisch positive Auswirkungen haben. Auf geht’s, Peschel-Buben, ihr steht in der Verantwortung.

 

Michael Ramm

 

Ein Zuschauer meint ... (zur Saison 2007/08)

(01.06.2008)

Zum Saisonabschluss fällt die sportliche Bilanz überwiegend positiv aus. Das Bezirksligateam geht mit einem guten sechsten Platz aus dieser Runde. Das ist nicht selbstverständlich, denn in einer 18er-Staffel mit vier bis fünf Absteigern muss man sich erst mal so durchsetzen. Unsere erste Mannschaft hat, trotz einiger unnötig verlorener Partien, nie gegen den Abstieg spielen müssen, sondern hatte durchaus Möglichkeiten, im Reigen der besten Bezirksligateams mit zu mischen. Was ein wenig fehlte war die Konstanz. Allerdings musste die Mannschaft einige verletzungs- und schulischbedingte Ausfälle kompensieren, was nicht immer gelang. Falls der Anspruch vorhanden sein sollte, sich sportlich vorwärts zu entwickeln, braucht es „frisches Blut“, d.h. personelle Verstärkungen für die erste Mannschaft, um qualitativ zu wachsen.

 

Die zweite Mannschaft hat das Nötige getan und den ersehnten Aufstieg in die Kreisliga A souverän geschafft. Sie sorgt somit für einen noch besseren Unterbau. Gratulation an Trainer Werner Wiehler und seine Mannschaft.

 

In der kommenden Saison werden beide Mannschaften unter neuer sportlicher Leitung geführt. Man kann den Verantwortlichen nur wünschen, dass sie bei dieser Entscheidung das sogenannte „glückliche Händchen“ beweisen. Was für die kommende Saison auf jeden Fall wichtig sein wird, ist, dass weiterhin guter Sport geboten wird. Dies wünschen sich sicherlich alle Zuschauer.

 

Michael Ramm

 

(15.04.2008)

Höhere Mathematik braucht man nicht zu beherrschen, um sich auszurechnen, was sein könnte, wenn unsere „Erste" nicht sechs Punkte aus den beiden letzten Heimspielen verschenkt hätte. Den großzügigen Darreichungen der Konkurrenz zeigten die „Alber-Buben" jedoch die kalte Schulter, in dem sie selbst ihre sogenannten „leichten" Spiele vergeigten. Hätten sie diese beiden Heimspiele nämlich gewonnen, wäre man jetzt ernsthaft in der Rolle eines Großwildjägers. Nur noch vier klitzekleine Pünktchen stände man hinter dem prächtigen „Wild" - SG Tengen und TSV Konstanz -, hätte es, um in der Jägersprache zu bleiben, direkt vor der Flinte gehabt. Man muss nicht Trainer sein und Peter Alber heißen, um beim Auslassen solcher Möglichkeiten zu verzweifeln und grüblerisch zu werden. Uns Zuschauern geht es da nicht anders. Wir sehnen uns nach fußballerischen Sonnenstrahlen, die unsere „Jungs" hoffentlich in den nächsten Spielen wieder verbreiten, damit unsere Depressionen verschwinden. Der schwermütige Zuschauer

 

Michael Ramm

 

(07.04.2008)

Es tut sich was bei der SG. Es gab und gibt viel Neues. Zunächst musste zum Saisonstart die SG neugegründet werden. Dann kam mit Peter Alber ein neuer Trainer, der bisher überaus engagiert sehr gute Arbeit abliefert. Weitere Neuerungen gab es im sportlichen Umfeld mit dem Trainingsplatz sowie den Spielerkabinen auf der Spielstätte, was eindeutig zur Attraktivität beiträgt. Auch die Bewirtung ist bei den gut besuchten Heimspielen dank Sybille Späth und zweiter SG-Mannschaft in anerkannten Händen. Sämtliche Neuerungen, die im letzten und in diesem Jahr eingeführt wurden, haben die SG auf Bezirksliganiveau gehoben. Der Dank gilt deshalb auch dem neuen Vorstand mit seinem „Häuptling" Alexander Bertram.

In den beiden letzten Jahren hat auch die erste Mannschaft ein neues Gesicht bekommen und deutlich an sportlicher Qualität gewonnen. Sie zeigt in diesem Jahr, trotz einiger kleiner Rückschläge, eindrucksvoll, dass sie zur Creme de la Creme der Bezirksliga gehört und dass die Meisterschaft im vergangenen Jahr kein Zufallsprodukt war. Gerade in den beiden letzten Auswärtsspielen war die Mannschaft vom Siegeswillen beseelt, hat angedeutet, zu was sie in der Lage sein kann, selbst wenn die Personaldecke dünner wird. Dieses Team hat Zukunft. Von uns Zuschauern werden alle Neuerungen begrüßt, denn sie fördern die Identifikation mit der neugegründeten SG Dettingen-Dingelsdorf. Gewonnen hat zudem der sportliche Unterhaltungswert bei den Spielen unserer ersten Mannschaft. Letztlich ist es doch gute Unterhaltung, die sich die Fans und Zuschauer wünschen.

 

Michael Ramm

 

(26.03.2008) 

Gute Botschaften können nie genug eintreffen. Hier zwei erfreuliche für die SG: Die erste ist die Vertragsverlängerung von Trainer Peter Alber, der eine weitere Saison für die erste Mannschaft zuständig bleibt. Die zweite: In der ersten Heimpartie der Rückrunde wurde der VfR Stockach nach schwerem Spiel in die Knie gezwungen, was den im Umfeld der SG erhofften Kampf um Platz zwei in der Bezirksliga Bodensee noch offen hält.

Heute wünschen wir Zuschauer uns eine dritte gute Botschaft. Gegen den SV Schwandorf-Worndorf sollte unsere SG-Mannschaft die volle Punktzahl einfahren. Aber Vorsicht: Der Spielpartner steht mit dem Rücken zur Wand, d.h. im Fußball, er steht auf einem Abstiegsplatz und will da natürlich nicht bleiben. Da unsere Mannschaft zudem in der Vorrunde die drei Punkte aus dem Worndorfer Waldstadion entführte, wird der heutige Spielpartner um eine Korrektur bemüht sein.

Wir Zuschauer wünschen unserer Mannschaft weiterhin eine so konzentrierte und willensstarke Leistung wie gegen den VfR Stockach, der letztlich toremäßig noch gut bedient war. Selbst wenn Chancen ausgelassen werden, lässt sich gegen die Torausbeute unserer Mannschaft nichts sagen, denn von allen Teams in der Bezirksliga erzielte sie bisher die meisten Treffer. Unsere „Jungs" bieten in fast jedem Spiel attraktive Elemente und vor allem eben klasse Tore. Was uns Zuschauer natürlich besonders erfreut.

 

Michael Ramm

 

(10.03.2008)

nachdem die erste Heimpartie der Rückrunde gegen den SV Allensbach den Platzverhältnissen zum Opfer fiel, darf die SG Dettingen-Dingelsdorf nun drei Heimspiele hintereinander absolvieren, bei denen sie die volle Unterstützung der SG-Fans benötigt, um sowohl gegen den Tabellennachbarn, den VfR Stockach, den SV Allensbach - im Nachholspiel -, als auch gegen den SV Schwandorf-Worndorf, der gegen den Abstieg anspielt, voll zu punkten. Nur im Erfolgsfall wird unsere Mannschaft im Rennen um den begehrten Relegationsplatz noch mitspielen können. Fast alle Mitfavoriten um den attraktiven zweiten Tabellenplatz haben am letzten Wochenende klare Siege eingefahren, nur die SG Tengen-Watterdingen „patzte" mit einem Unentschieden.

 

Großschönach scheint unbeirrt der Meisterschaft entgegenzustreben, verfügt über sieben Punkte Vorsprung auf den aktuellen Zweiten. Dahinter fighten fünf Mannschaften verbissen um die mögliche Relegation. Wer die Nase letztendlich vorn haben wird, ist im Moment schwer zu prognostizieren, weil die Drei-Punkte-Regelung zu schnellen Veränderungen führen kann.

 

Für Spannung ist also gesorgt. Hoffen wir Zuschauer, dass unsere SG den Spannungsbogen möglichst lange aufrecht halten kann. Dafür brauchen die „Alber-Buben" jegliche Unterstützung durch die einheimischen Zuschauer. Ein Spielbesuch bei unserer ersten SG-Mannschaft hat sich bisher immer gelohnt. Das meint der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

27.02.2008

Nun rollt das „Bällsche" wieder. Nicht nur in der Bundes-, sondern auch in der Bezirksliga Bodensee. Für einige unserer SG-Fans war die fußballlose Zeit sicherlich eine harte. Da hilft auch kein Rodeln, Skispringen oder Biathlon im Fernsehen, trotz toller Erfolge vor allem unserer Biathletinnen. Als notgedrungener „Sofasportler" fühlt man sich doch nicht so recht wohl, weil einem die frische Luft, der Bratwurstduft und die interessanten Bezirksligaspiele unserer „Jungs" fehlen.

Also, vergessen wir das Elend der letzten Wochen und wenden uns den kommenden, wichtigen Dingen zu. Beim aktuellen sechsten Tabellenplatz unserer Mannschaft ist sicherlich noch Luft nach oben, d.h., man kann sicherlich, trotz Zehn-Punkte-Rückstand, noch ein Wörtchen um den zweiten Tabellenplatz mitreden. Der SV Großschönach wird weiter sein „Ding" durchziehen und sich kaum noch vom ersten Platz verdrängen lassen. Also gilt es den Platz dahinter anzustreben. Dies bedeutet aber auch, dass Trainer Peter Alber mit seinen „Jungs" eine furiose Rückrunde hinlegen müsste, was sicherlich nicht einfach wird. Am besten heute gleich mit der Aufholjagd gegen die Allensbacher beginnen, die unserer Mannschaft in der Vorrunde eine empfindliche Niederlage beibrachten. Wir Zuschauer drücken fest die Daumen und hoffen, dass unsere „Jungs" mit guten und spannenden Spielen unsere Nerven ordentlich kitzeln, für Aufregung und Gesprächsstoff sorgen. Das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

Zum letzten Vorrundenspiel, das hoffentlich erfolgreich von unserer Mannschaft gestaltet wird, kann man als Zuschauer der ersten Mannschaft und Peter Alber für ihr Engagement und für einige schöne und unterhaltsame Spiele danken. Trotz kleiner Aussetzer hat unsere Mannschaft gezeigt, dass der Erfolg der vergangenen Saison kein Zufallsprodukt war.

Unser Team ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Bezirksliga Bodensee. Dass es nach der grandiosen ersten Bezirksligasaison in der zweiten schwerer werden würde, kommt nicht überraschend, zumal mit Großschönach, Überlingen und Hattingen erhebliche Konkurrenz aus der Landesliga hinzukam.

Unser Team hat nach den beiden letzten Erfolgen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, die sie hoffentlich in diesem Jahr nicht mehr verlässt. Mit dem TSV Konstanz und dem FC Überlingen trifft es zu Beginn der Rückrunde noch auf zwei Mitkonkurrenten um die vorderen Tabellenplätze. Beide Mannschaften haben letztlich glücklich die Punkte in der Vorrunde in Dettingen mitnehmen können. Jetzt sollten sich unsere „Jungs" revanchieren, um zufrieden und mit gewissen Hoffnungen in die verdiente Winterpause gehen zu können.

Diesen Erfolg wünschen sicherlich alle Zuschauer unserer ersten Mannschaft.

 

Meine Gratulation zur Herbstmeisterschaft geht an unsere zweite Mannschaft und ihren Trainer Werner Wiehler.

 

Michael Ramm

 

(09.05.10)

 

Während der FC Bayern München im Berliner Olympiastadion die Meisterschaft mit Bierduschen für den Trainer feiert, Werder Bremen noch in die Championsliga rutscht und der Sportclub Freiburg, um in der Region zu bleiben, dem eigentlich unvermeidlichen Abstieg entgeht, dümpelt unsere erste SG-Mannschaft dem Saisonende entgegen. Die aktuelle Bilanz fällt sehr mager aus: aus den letzten vier Spielen zwei klitzekleine Pünktlein, und dies gegen Gegner, die nicht gerade zu den Überfliegern der Landesliga Südbaden zählen. Was ist nur mit unserer Mannschaft, unseren „Jungs“,  in der Rückrunde los, dass nicht mehr viel gelingen will? Trotz Personalverschleiß hat die Mannschaft so viel individuelle Stärke, um besser abzuschneiden. Die Torausbeute ist karg geworden und ohne Gegentor geht das Peschel-Pfister-Team fast aus keinem Spiel. Nun kommen noch ganz ordentliche Mannschaften aus dem vorderen Drittel der Tabelle auf die Mannschaft zu. Mit Bonndorf, Überlingen und dem FV Donaueschingen stehen entsprechende Bewährungsproben an, die hoffentlich nochmals positive Leistungen aus unseren „Jungs“ herauskitzeln. Es müsste einfach mal wieder ein Sieg her, damit das Selbstvertrauen wieder wächst. Vielleicht schon am Mittwoch gegen Bonndorf? Die Mannschaft, die genügend Potenzial hat, um unter den ersten Fünf der Landesliga mitzuspielen, braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Dies wünscht sich sicher nicht nur der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

 

Die Vorrunde der Bezirksligasaison 2007/08 schreitet mit großen Schritten voran. Unsere Mannschaft rutschte nach der Spielpause leider etwas nach hinten, was aber zu erwarten war. Die Auswärtsbegegnung in Bodman brachte leider nur einen Teilerfolg, so dass jetzt nochmals im Endspurt alle Kräfte gebündelt werden müssen, um nicht in den delikaten Bereich „Abstiegszone" zu gelangen. Am besten wäre es, wenn unsere Mannschaft gleich gegen den Tabellenführer mit der Punktejagd beginnen würde.

Auch wenn es nicht so glatt läuft, wie es sich viele im SG-Umfeld vielleicht erträumt hatten, sollte den „Jungs" um Peter Alber alle Unterstützung zukommen. In der Bezirksliga geht es relativ eng zu - nur Großschönach und der TSV Konstanz sind etwas enteilt -, jeder kann fast jeden schlagen. Das Glück, welches letztes Jahr häufig in Dettingen zu Gast war, hält sich derzeit leider vornehm zurück.

Die Mannschaft sollte deshalb alles versuchen, um einen positiven Saisonabschluss hinzulegen, auch um die Zuschauer wieder zu begeistern. Die sportlichen Entscheidungen in der Bezirksliga fallen sowieso erst im nächsten Frühjahr. Also Kopf hoch „Jungs" und die Gelegenheit beim Schopfe packen. Bei einer positiven Abschlussrallye scheint noch viel möglich. Dann wird auch das Glück wieder vorbeischauen. Das verspricht der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

unsere Mannschaft bietet zur Zeit viel Abwechslung. Leider ist dies keine erfreuliche Botschaft. Denn nach der kleinen Gewinnserie folgten jetzt zwei Niederlagen, die das Alber-Schiff leicht vom eingeschlagenen Kurs abbringen, der da heißt, im vorderen Tabellendrittel mitzuspielen und bei passender Gelegenheit Plätze gutzumachen.

Gerade das Ergebnis gegen den SC Markdorf war sehr bedauerlich, weil die Mannschaft bis auf wenige „blackouts" eine sehr gute und engagierte Leistung zeigte und am Schluss unverdient durch ein Tal der Tränen musste. Aber der Fußball ist, wie wir alle wissen, sehr launisch, wenig berechenbar. Unverständliche Ergebnisse machen den Fußballsport ja erst so richtig interessant. Unserer Meistermannschaft geht es im Moment da ein bisschen so, wie dem anderen Fußballmeister aus der Landeshauptstadt.

Aber der Blick richtet sich auf die unmittelbare Zukunft, d.h. das nächste Spiel ist das wichtigste, oder wie es so schön heißt, das schwerste. Es sollte im Heimspiel gegen die FSG Zizenhausen wieder etwas Zählbares in den Punktekorb gelangen. Wenn ich mir was wünschen darf, dann möglichst die volle Punktzahl. Ich möchte gar nicht so vermessen sein auf unseren klaren Sieg in der Vorsaison hinzuweisen. Aber schön wärs schon. Nein im Ernst, ein schlichter Sieg reicht mir aus. Das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

Obwohl noch nicht alles Gold ist, was glänzt, kann sich die kleine Erfolgsserie unserer ersten Mannschaft durchaus sehen lassen. Gerade das letzte Auswärtsspiel in Worndorf zeigte ein Alber-Team, welches zu weiteren Taten entschlossen scheint. Über den Kampf zum Erfolg.

Der aktuelle fünfte Tabellenplatz, wegen der unterschiedlichen Anzahl der Spiele zwar noch etwas verzerrt, kann sich nach dem durchwachsenen Start durchaus sehen lassen. Unsere „Jungs" finden die Erfolgsspur der letzten Saison langsam wieder. Im Stadionheft des FC Schwandorf-Worndorf wurde nicht umsonst vor dem amtierenden Meister gewarnt: „Nach anfänglichen Problemen ... kommt die Mannschaft immer besser in Fahrt". Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Dass alles nicht so leicht läuft, musste am Wochenende auch der bisherige Tabellenführer FC Überlingen erfahren, der gegen Tengen-Watterdingen den Kürzeren zog. Damit rückt die Spitze weiter zusammen und es kann noch enger werden, weil sich die beiden Erstplatzierten Großschönach und Überlingen an diesem Wochenende gegenüberstehen.

Verlorenes Terrain zurückzuerobern, muss die Devise nun für unsere „Jungs" heißen. Doch es warten unmittelbar schwere Aufgaben auf Peter Alber und sein Team. Denn mit Markdorf (Heimspiel) und anschließend in Bermatingen mit dem Ex-Landesligisten kommen zwei Spielpartner, die unserer Mannschaft gerne die „Suppe versalzen" möchten. Gerade gegen Markdorf war die Bilanz letzte Saison mit einem Unentschieden und einer Niederlage äußerst bescheiden. Dass dies in diesem Jahr anders wird, wünscht sich der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

Nach den ersten sechs Spielen der aktuellen Bezirksligasaison lässt sich eine kleine Startbilanz ziehen. Unsere Mannschaft steht nach vier Niederlagen und zwei gewonnenen Spielen, davon eins auswärts und eins auf heimischem Terrain, derzeit auf einem bescheidenen elften Tabellenplatz, der sicher nicht zu Euphorie veranlasst. Einen solchen Start hat vermutlich niemand erwartet. Wenn dann, wie zuletzt in Stockach, auch ein bisschen das Glück fehlt, um mal zu punkten, kann man die Befindlichkeit der Mannschaft erahnen. Sie muss sich trotz aller gegenwärtigen Tristesse weiter auf dem Platz engagieren, dann kommt auch der Erfolg zurück. Unsere Mannschaft ist nicht schlechter als andere Teams. Sie wird bei Fehlern, die im Abwehrverhalten häufiger als letztes Jahr vorkommen, zur Zeit direkt bestraft. Die Defensive wieder zu stabilisieren, wird die unmittelbare Hauptaufgabe der kommenden Wochen sein. Offensiv war die Mannschaft, bis auf das Allensbachspiel, ordentlich präpariert. Aber Spiele werden ja, so sagt man, häufig hinten gewonnen oder anders: Die Null muss stehen.

 

Nun stehen uns zwei weitere Heimspiele ins Haus, die unseren „Jungs" einen gewissen Erfolgsdruck aufbürden, um nicht in die problematischen Abstiegsränge zu rutschen. Der nächste Spielpartner, die SG Tengen-Watterdingen, reist mit dem dritten Tabellenplatz im Gepäck an und wird ein harter Prüfstein sein. Anschließend kommt die Spvgg. F.A.L, die zwar noch Akklimatisierungsprobleme in der Bezirksliga hat, aber auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Unsere Zuschauer sollten in dieser schwierigen Phase unseren „Jungs" durch zahlreichen Besuch bei den Heim- und Auswärtsspielen den Rücken stärken. Verdient hat den Beistand Trainer Peter Alber und sein Team allemal. Das meint der Zuschauer...

 

10.09.07 

Michael Ramm

 

für uns Zuschauer wurde in den bisher drei Spielen einiges geboten. 15 Tore in zwei Heimspielen haben zwar hohen Unterhaltungswert, stehen aber leider nicht für den sportlichen Erfolg, weil die Gastmannschaften immer als Sieger vom Platz gingen. Insgesamt sind in allen drei Spielen mit SG-Beteiligung sogar 21 Tore gefallen. Das sieht ganz nach Bezirksligarekord aus. Was auf den ersten Blick imposant wirkt, ist für die Mannschaft niederschmetternd und muss sehr ärgerlich für Trainer Alber sein, der die beiden letzten Spiele sicherlich nicht so schnell vergessen wird. Als Zuschauer leidet man mit der Mannschaft und Trainer Peter Alber richtig mit.

Trotz der urlaubs- und verletzungsbedingten personellen Einschränkungen lässt sich das bisher desaströse Abwehrverhalten nicht erklären, welches zu einer derartigen Gegentorflut führte. Was bleibt zu tun? Die Abwehrspieler werden zu häufig von der Schnelligkeit ihrer Gegenspieler überrascht. Hier muss mehr Spritzigkeit her. Kompakt stehen, d.h. die Räume eng machen, vor allem bereits auch vor der Abwehr. Da sind wir zu anfällig. Aus der Defensive müssen wieder mehr konstruktive Ansätze nach vorn kommen. Bälle nach vorn ballern, die im selben Moment zurück kommen, bringt nichts, zumal wenn dann die Abnahme fehlt. Die Mannschaft ist offensichtlich bemüht. Sie braucht mal wieder ein Erfolgserlebnis, möglichst ohne Gegentore. Im Umfeld herrscht trotz der wenig berauschenden Startphase glücklicherweise Gelassenheit. Diese Gelassenheit sollte die Mannschaft aufs Grün übertragen. Sie hat von außen keinen Druck.

 

Also, es gibt einiges zu verbessern. Packt es an! Dann wird alles wieder gut. Das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

dass es im Umfeld der neugegründeten SG Dettingen-Dingelsdorf positive Anpassungen an die Bezirksliga Bodensee gibt, ist nicht zu übersehen. Neben den neu eingeführten Dauerkarten, von denen die heimischen Zuschauer hoffentlich intensiv Gebrauch machen werden, weil sie damit die Bemühungen der neuen Vorstandschaft für eine verbesserte Infrastruktur unterstützen, gibt es jetzt auch tontechnische Verbesserungen, d.h. informative Durchsagen rund um das Spielgeschehen sind jetzt möglich. Die SG nähert sich damit dem Bezirksligastandard an. Für die Mannschaft selber hat sich die medizinische Betreuung verbessert, weil sich mit Doris Kiesel  und Harald Schaefer gut ausgebildete Physiotherapeuten zur Verfügung gestellt haben. Weitere Neuerungen sind in Vorbereitung, um die Rahmenbedingungen für die Mannschaft weiter zu verbessern. Nun muss die Mannschaft die Aufbruchstimmung des Umfeldes auf die Spielwiese übertragen, damit alles zu einem einheitlichen Ganzen wird. Sie hat die Möglichkeiten dazu, muss aber solche Aussetzer wie gegen den Türkischen SV in Zukunft vermeiden. Für das Spiel gegen den FC Überlingen  sollte eine konzentrierte Mannschaftsleistung den Ausrutscher vom vergangenen Samstag vergessen machen. Dann träfe das Motto "Einmal ist keinmal" zu. Zeigt, was in euch steckt. Das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

 

Endlich hüpft der Ball auch wieder in der Bezirksliga. Die Vorbereitungsphase unserer Mannschaft, des neugegründeten Vereins SG Dettingen-Dingelsdorf, auf die Saison 2007/2008 ist abgeschlossen. Das erste Meisterschaftsspiel wurde bereits überaus erfolgreich absolviert. Die Meistermannschaft blieb im wesentlichen zusammen, wurde durch einige Neuzugänge und talentierte Jugendspieler ergänzt. Im derzeit umfassenden 26er Kader sind alle Akteure um einen Stammplatz bemüht. Zahlenmäßig besteht also kein Engpass.

 

Die Bezirksliga startet in dieser Saison mit einem 18er Feld, was 34 Spiele für jede Mannschaft bedeutet. Hinzu kommen Pokalspiele, die dann zur physischen und psychischen Belastungsprobe werden können, falls unsere Mannschaft auch in diesem Wettbewerb reüssiert. In Hattingen war unsere Mannschaft jedoch auf die Minute topfit, konnte umsetzen, was in der Vorbereitungszeit erarbeitet wurde. Die Mannschaft wurde vom neuen Trainer Peter Alber sehr gut auf die vergleichsweise lange Saison vorbereitet.

 

„Schaun wir mal", was auf uns Zuschauer für „Leckerbissen" zukommen. Das „Hattinger Menü" war zur Eröffnung wohlschmeckend. Das macht Appetit auf mehr. Nun muss diese gute Leistung in den nächsten zwei Heimpartien bestätigt werden. Mit dem Türkischen SV Konstanz und dem FC Überlingen kommen zwei echte Prüfsteine.

 

Zur anstehenden Heimpremiere möglichst viele interessierte Zuschauer und wieder ein so gelungenes Spiel wie zur Eröffnung wünscht sich der Zuschauer...

 

Michael Ramm

Saison 2006/2007 

kurz vor Saisonende und dem letzten Heimspiel ist Resümee-Zeit. Angetreten, um nicht abzusteigen, wird unsere junge SG Mannschaft aller Voraussicht nach das Wunder vollbringen, Meister der Bezirksliga Bodensee zu werden. Dieser großartigen Leistung gebührt höchstes Lob! Trainer Andy Böhm, Betreuer „Jocki" Görig und natürlich den fabelhaften „Spielerboys" von dieser Stelle aus meinen herzlichen Glückwunsch. Diese Erfolgsgeschichte, mit zwei Meistertiteln, wird in die Annalen der SG-Geschichte eingehen. Für uns Zuschauer war es eine wunderbare Spielzeit, weil Fußballunterhaltung in bester Manier geboten wurde. Rasante Begegnungen, mit dramatischem Ausgang, wunderbare Tore und eine Mannschaft, die immer alles eingebracht hat. Sie wird letztendlich verdient Meister werden, weil sie klasse Spiele abgeliefert hat und in der Rückrunde von allen Spitzenteams am wenigsten „schwächelte", die größere Konstanz bot. Bei aller Freude über den bevorstehenden Erfolg stößt mir ein saurer Wermutstropfen auf. Die sportlich tadellose Leistung unserer Mannschaft wird letztendlich nicht honoriert, d.h. sie darf nicht in die Landesliga aufsteigen, was sicherlich nicht nur ein neues Highlight in der über zehnjährigen SG-Geschichte geworden wäre, sondern auch eine sportlich interessante Erfahrung für die Spieler. Die Ausführungsbestimmungen des DFB verhindern dies. Allerdings hätte in weiser Voraussicht von Seiten der beiden SG-Vereine ein Interims-Modell geschaffen werden können, um diese sportbürokratische Hürde zu überspringen. Aber erstens ist man hinterher immer klüger und zweitens kann man als distanzierter Beobachter schlau daherreden. Deshalb überwiegt die große Freude über die Leistung unserer Mannschaft. „Jungs", das habt ihr toll gemacht! Hoffentlich bietet ihr uns im nächsten Spieljahr ähnlich Spektakuläres, das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

... nach dem Spiel gegen die FSG Zizenhausen hatte ich einen Traum. Im nächsten Auswärtsspiel gelang ein Sieg gegen den FC Öhningen-Gaienhofen. Dann wurde mit der entsprechenden Gelassenheit der SV Orsingen-Nenzingen in die Knie gezwungen, der im Vorrundenspiel ja als sehr glücklicher Sieger vom Platz gegangen war.

Mit diesen beiden Erfolgen schaffte unsere SG Dettingen-Dingelsdorf bereits einen Spieltag vor Ende der Saison den Meistertitel in der Bezirksliga Bodensee und es kam im letzten Saisonspiel - im Bodenseestadion - vor großer Kulisse noch zu einer Art „Freundschaftstreffen" mit den Sportfreunden vom Türkischen SV mit anschließender Meisterfeier. Das war natürlich die Krönung für einen träumenden Zuschauer, der sich noch hocherfreut und artig bedankte für eine klasse Saison, die ihm die erste Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuertandem Andy Böhm und Joachim Görig geboten hatten.

Man(n) wird ja noch träumen dürfen, meint der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

PS: Wieder im Wachzustand sehe ich natürlich alles realistischer, aber warum sollte es eigentlich nicht so kommen. Deshalb mein Appell an die Mannschaft: Macht es nicht so wie Schalke 04, sondern orientiert euch am VfB Stuttgart, dann wird alles gut.

 

in der Bezirksliga Bodensee ist es wie bei den „Großen" in der Bundesliga. Die Spitzenteams zieren sich, den Meistertitel unter „Dach und Fach zu bringen". Im Gleichklang verlieren sie oder spielen nur unentschieden, so dass sich keine Mannschaft für den Titel richtig aufdrängt. Ist es in unserem konkreten Fall etwa die Angst vor dem Aufstieg in die Landesliga? Das kann ja für unsere SG Dettingen-Dingelsdorf nicht zutreffen, weil unverträgliche Verbandshürden den Aufstieg einer Spielgemeinschaft nicht erlauben. Also was ist es dann? Jede Woche liegt die „Meisterschale" griffbereit, aber der Zugriff bleibt aus. Ein Druck sollte auf unserer Mannschaft wegen des Nicht-Aufstiegsrechts eigentlich nicht lasten. Die ursprüngliche Zielsetzung für einen Aufsteiger, wie es unsere SG ist, war der Nicht-Abstieg.

 

Also „Jungs", nur Mut, auf geht’s in die letzten vier Spiele. Vier Siege und der „Pott" gehört euch. Ihr habt ihn euch mit eurer Gesamtleistung verdient, und wenn die restlichen zwei Mitstreiter um die Meisterschaft von solch einer großen Zögerlichkeit befallen wurden, die es ihnen schwer macht nach Höherem zu streben, warum dann nicht zugreifen? „Wenn nicht jetzt, wann dann?" gilt nicht nur für den Handball. Seid also unverschämt, seid gefräßig und langt zu. Das wünscht sich der Zuschauer.

 

Michael Ramm

 

... nachdem einige Abstiegsaspiranten der Bezirksliga Bodensee bespielt wurden, sieht die Bilanz unserer Mannschaft nicht mehr ganz so günstig aus. In den fünf Partien gegen Independiente Singen, FC Steißlingen, FC Rielasingen, SVAllensbach und SV Meßkirch wurden mit „Ach und Krach" nur acht Punkte eingefahren. Das ist eindeutig zu wenig. Aber mir ist natürlich klar, dass ich auf hohem Niveau jammere. Vor allem, wenn man betrachtet, wie schwer sich auch die anderen Mitstreiter um den Meistertitel in der Bezirksliga tun. Dennoch ist es ärgerlich, die Tabellenführung immer so leicht wieder herzuschenken, zumal man den Abstand zum Dritten und Vierten in diesen Spielen hätte deutlich vergrößern können. Die teilweise Leistungsschwäche unserer Mannschaft ist eigentlich nicht zu verstehen, weil die individuelle Qualität der Einzelspieler für diese Liga ausreichen müsste. Jetzt sollte in der Nachholpartie gegen den SV Bermatingen im Mittwochsspiel wieder ein Drei-Punkte-Erfolg her, damit die gute Ausgangsposition, die ja immer noch besteht, nicht gefährdet wird. Wichtig wird sein, dass das in jedem Spiel vorhandene Chancenpotential wieder besser ausgenutzt wird.

 

Auch für die Samstagspartie gegen den FC Schwandorf-Worndorf ist hohes Engagement aller Spieler angesagt, damit möglicherweise ein erneuter Wechsel an der Tabellenspitze erfolgen kann, falls es dem SV Meßkirch gelingen sollte, auch den VfR Stockach etwas zu ärgern. Trotz des großen Ärgernisses um die Nichtaufstiegsberechtigung unserer SG sollten nochmals alle Kräfte für den Fight um den Meistertitel in die Waagschale geworfen werden. Das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diese Herbergersche Fußballweisheit haben unsere „Jungs" nach dem Erfolg gegen Stockach nicht beherzigt. Trotz zahlreich mitgereister Fans konnte unsere Erste in Steißlingen nicht den erhofften Sieg einfahren. Für einen Meisterschaftsmitfavoriten bot sie zu Beginn des Spiels zu wenig. Und hintenraus klappte es nicht mehr so ganz. Ärgerlich, aber kein Beinbruch!

Nun hat der VfR Stockach, der nach seinem Heimerfolg über Bermatingen wieder die Tabellenspitze übernommen hat, die Verfolger im Nacken: überraschenderweise nicht mehr so sehr die Markdorfer, die wiederum zu Hause verloren haben, sondern im Moment die stabil auftretende Mannschaft von Orsingen-Nenzingen und natürlich unsere „Böhm-Buben". Auf jeden Fall scheint das Rennen um den Meistertitel weiter spannend zu bleiben.

 

Jetzt kommt mit dem FC Rielasingen-Arlen eine Mannschaft, die um ihre Existenz in der Bezirksliga kämpft und schon deshalb nicht unterschätzt werden darf. Ursprünglich als ein Meisterschaftsfavorit gehandelt, liefen sie während der bisherigen Saison ihrer Zielsetzung hinterher. Wie schwer es ist, vom Tabellenende wegzukommen, sieht man bei einigen großen Clubs in der Bundesliga. Falls unsere Mannschaft an ihr fantastisches Spiel der Vorrunde in Rielasingen anknüpfen kann, braucht uns als Zuschauer nicht bange zu werden. Aber, es muss von Anfang an mehr Aggressivität und Zug rein als gegen Steißlingen. Also, packt’s richtig an! Das wünscht sich der Zuschauer

 

Michael Ramm

 

Das Spiel der Spiele ist gespielt. Mit dem 2:0-Heimsieg wurde der bisherige Tabellenführer gestürzt. Zu Recht. Was der alte Tabellenführer Stockach bot, war eindeutig zu wenig. Dafür dass die Mannschaft qualitativ sehr gut bestückt ist, fällt ihre wenig variable Spielweise und die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit auf. Ich sag es frei raus: der VfR Stockach hat mich in Dettingen enttäuscht. Es konnte zwar kein Leckerbissen auf dem nach der Winterpause holprigen Rasen erwartet werden, aber etwas mehr Spielkultur und Willenskraft hätte ich von den Gästen schon erwartet. Fehlanzeige.

Unserem Team solls recht sein. Sie konnten mit einer sehr ordentlichen Leistung alle drei Punkte verbuchen und in der Tabelle an den Stockachern vorbeiziehen. Es hat nun die Möglichkeit, vorausgesetzt die beiden Nachholspiele gegen Allensbach und Bermatingen werden erfolgreich bestritten, noch länger vorn mitzumischen.

Die SG spielt die Rückrunde bisher ähnlich wie die Vorrunde. Nach der Niederlage gegen den „Angstgegner" Boll-Krumbach gab es kein Negativerlebnis mehr. Nach dem aktuellen Erfolg gegen den VfR Stockach, der bisher kein einziges Spiel verloren hat, steht unsere Mannschaft, so finde ich, zu Recht an der Tabellenspitze. Sie sorgt damit weiterhin für große Freude bei den einheimischen Zuschauern und für Furore im Fußball-Bezirk Bodensee.

 

Michael Ramm

 

Nach der Winterpause, die dieses Jahr ohne Winter verlief, müssen die Mannschaften erst wieder richtig in Schwung kommen. Dass dies nicht immer einfach ist, zeigen die ersten Ergebnisse in der Bezirksliga Bodensee. Der Herbstmeister Markdorf verpatzt mit zwei Niederlagen den Rückrundenstart völlig und der Tabellenzweite Stockach müht sich bei seinem knappen Erfolg gegen Allensbach mehr als erwartet und erreicht in seinem zweiten Spiel gegen Tengen-Watterdingen nur ein Unentschieden.

Unsere Mannschaft ist mit ihren vier Punkten aus den ersten zwei Rückrundenspielen im neuen Jahr relativ gut aus den Startlöchern gekommen, was auf eine gute Vorbereitung schließen lässt, und macht damit die Meisterschaft in der Bezirksliga wieder spannend. Falls die Nachholbegegnung gegen Allensbach gewonnen werden sollte, winkt sogar der Platz an der Sonne.

Aber Vorsicht, die nächsten Begegnungen sind nicht ohne. Mit Bermatingen gibt es einen Spielpartner, der nach Startschwierigkeiten immer besser ins Rollen kommt, derzeit den fünften Tabellenplatz belegt, und nicht von ungefähr zu Beginn der Meisterschaftsrunde zu den Favoriten gezählt wurde. Danach kommt es in einem weiteren Heimspiel zum Gipfeltreffen gegen den VfR Stockach.

Für uns Zuschauer bedeutet diese Konstellation natürlich Spannung pur. Wenn unsere Mannschaft, trotz verletzungsbedingter Ausfälle, ihre bisher guten Saisonleistungen auch in diesen Spielen abrufen kann, braucht uns nicht bange zu sein. Deshalb der Wunsch: nervenaufreibende und für unser Team erfolgreiche Spiele mit der entsprechenden Zuschauerkulisse.

 

Michael Ramm

 

Zunächst Gratulation an die Spieler, Trainer und Betreuer unserer zweiten SG-Mannschaft zur gewonnenen Herbstmeisterschaft. Ebenfalls Glückwunsch an unsere „Erste" zur Vize-Herbstmeisterschaft. Wenn es auch aufs oberste Treppchen für unser Bezirksligateam nicht ganz gereicht hat - Glückwunsch in diesem Zusammenhang an unsere Sportfreunde aus Markdorf -, kann man doch mit der toll gespielten Vorrunde mehr als zufrieden sein. Ein gefestigter zweiter Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer, war eigentlich nicht zu erwarten.

 

Wir haben als Zuschauer insgesamt tolle Spiele geboten bekommen, denkt man beispielsweise an die Auswärtsbegegnung in Rielasingen, zuletzt - trotz Niederlage - in Nenzingen, oder an das „Spiel der Giganten" gegen Markdorf. Sehr unter die Haut gingen auch die knappen 3:2-Erfolge unserer „Jungs", bei denen der Siegtreffer häufig erst in den Schlussminuten erzielt wurde. So gab es einige schöne Glanzlichter in dieser Vorrunde, die mit der siegreichen Begegnung gegen unsere Sportfreunde vom Türk. SV ein erfolgreiches Ende für unsere SG fand.

 

Nun stehen bis zur verdienten Winterpause noch zwei Begegnungen an. Zunächst gegen den SV Boll-Krumbach-Bietingen, mit dem unser Team noch „ein Hühnchen zu rupfen hat", gab es doch dort zur Eröffnung der Bezirksligasaison eine klare 0:3-Niederlage. An die langen Gesichter unserer Spieler und mitgereisten Zuschauer nach dem ersten Spiel kann ich mich noch bestens erinnern. Das war damals ein gewisser Eröffnungsschock im Neuland Bezirksliga, vor allem nach den ordentlichen Resultaten in den Vorbereitungsspielen.

 

Der zweite Gegner in der Vorrunde war dann der SV Allensbach, der mühevoll mit 2:0 geschlagen wurde. Seit diesem ersten Dreipunkteerlebnis gab es einen unglaublichen Erfolgslauf an die Tabellenspitze der Bezirksliga, der erst mit der Niederlage gegen Orsingen-Nenzingen gestoppt wurde.

 

Einen erfolgreichen Jahresabschluss gegen diese beiden Mannschaften zur Eröffnung der Rückrunde wünschen sich sicher alle heimischen Fans für unsere „Jungs". Und falls die Markdorfer in den letzten zwei Partien doch noch mal Federn lassen, dann könnte unsere Mannschaft sogar noch auf dem Platz an der Sonne überwintern. Das wünscht sich der Zuschauer...

 

Michael Ramm

 

Unsere SG musste auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft einen kleinen, aber wirklich nur einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Einem Unentschieden im Heimspiel gegen Öhningen folgte die zweite Saisonniederlage in Nenzingen.

 

Unser Team, inklusive Betreuerstab, und unsere Fans brauchen sich deshalb nicht grämen, denn was die Mannschaft beim verlorenen Auswärtsspiel dem Nenzinger Publikum bot, war wiederum hervorragender Bezirksliga-Qualitätsfußball. Schön anzuschauen! Leider gibt es im Fußball keine Haltungsnoten und keine Gerechtigkeit, denn dann hätte unsere Mannschaft aufgrund ihrer ständigen Bemühungen den Sieg verdient gehabt. Allen Spielern von dieser Stelle aus ein Dank für die gezeigten Leistungen. Es macht zur Zeit wirklich Freude, diesem Team zuzuschauen. Nun kommen vor der verdienten Winterpause noch drei Begegnungen auf unser Team zu, die sicher alle nicht leicht werden, weil wir uns in der Zwischenzeit zum Favoriten gemausert haben und es anderen Mannschaften natürlich Vergnügen bereitet, den Favoriten zu ärgern oder stolpern zu lassen. Aber nach den gezeigten Leistungen vom Wochenende bin ich sicher, dass die Mannschaft, die jetzt Tabellenzweiter ist, das Rennen um den Herbsttitel noch nicht aufgegeben hat. Sollte Markdorf straucheln - Stockach hat mit seinem Unentschieden gegen Öhningen ebenfalls leicht geschwächelt -, dann sind wir wieder zur Stelle, um den inoffiziellen Meistertitel doch noch zu schnappen. Auf die restlichen drei Partien gegen den TSV Konstanz, den SV Boll-Krumbach-Bietingen und den SV Allensbach freuen sich sicherlich alle heimischen Zuschauer, zumindest jedoch einer

 

Michael Ramm

 

ein durchwachsenes Spiel unserer Mannschaft in Zizenhausen gesehen zu haben. Man hat sich ja langsam daran gewöhnt, dass unsere Jungs den Auftakt ein wenig verschlafen, und auch in Rückstand geraten, das ist nicht sonderlich neu. Es wurde schnell ersichtlich, dass dieser Platz nicht einfach zu bespielen ist. Ein schönes Kombinationsspiel ließen die Platzverhältnisse nicht zu. Durch einen individuellen Fehler war man dann auch nach kurzer Zeit im Rückstand. Allerdings kam man auch danach nur schwer in die Zweikämpfe. So musste in diesem zerfahrenen Spiel ein Fernschuss herhalten, um den Ausgleich zu erzielen. Hervorragend sah dann der Spielzug zum 1:2 aus. Herrlich von links geflankt stand Markus Waldraff alleine vor dem Tor. Mit ein bisschen Mut und Risiko verwandelte er mit einer Direktabnahme. Ein Wermutstropfen noch, als Bernd Messmer verletzt ausscheiden musste. Von dieser Seite alles Gute.

 

Aus der Pause gekommen, erwartete man jetzt eine überlegenere spielende SG. Dies war leider nicht der Fall. Es ging genauso weiter wir vor dem Pausenpfiff. Durch immer stärker werdende Zizenhauser kam man allerdings zu einigen guten Konterchancen. Eine wurde nach Vorarbeit von Gino Lozito von Ingo Geckeler zum 1:3 verwandelt. Spätestens jetzt hat man auf ein souveränes Auftreten der SG erwartet. Aber auch das traf nicht ein. Man nahm noch einen Gegentreffer hin, und dann ist es halt so, dass die letzten 10 Minuten hektisch werden.

 

Als Fazit muss man ziehen, das das Ergebnis für uns spricht, der Sieg aber nicht in spielerisch überlegener Weise davongetragen wurde. Von außen konnte man sich des Eindrucks nicht verwehren, dass der ein oder andere Spieler nicht voll konzentriert war. Dafür waren im ganzen Spiel zu viele Fehlpässe und technische Mängel zu sehen, die man von unserer Mannschaft nicht gewöhnt ist. Auch war nicht in jedem Zweikampf der unbedingte Wille zu erkennen, diesen gewinnen zu wollen. Nichts desto trotz sind weitere 3 Punkte auf dem Habenkonto. Für die nächsten Zeit wünsche ich der Mannschaft mal wieder ein Spiel, in dem sie über 90 Minuten das zeigt, was sie gegen Bermatingen und in der 2. Halbzeit gegen Markdorf gezeigt hat. Voll konzentriert einen engagierten Fußball abzuliefern. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein aufzutreten, aber immer im Hinterkopf zu haben, das der Grat zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit ein ganz schmaler ist.

 

Uwe Baumann

 

 

Ein Spiel ist ein Spiel ist ein Spiel! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was am elften Spieltag auf der Dettinger Spielwiese geboten wurde, ist kaum noch zu toppen, zumindest nicht in der Bezirksliga Bodensee. Was für ein Spiel!

 

Damit ist nicht nur die dramaturgisch grandios angelegte Begegnung der beiden Spitzenmannschaften Dettingen-Dingelsdorf und Markdorf gemeint, sondern auch das Gesamtambiente. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse, von der mancher Verbandsligist nur träumt, fand eine Sportbegegnung statt, die als ausgesprochen gelungenes Fußballfest bezeichnet werden darf. Es war einer jener Tage, an dem alles gepasst hat. Sei es die sportliche Leistung aller Akteure, Schiedsrichter inklusive, sei es das sportlich faire Benehmen der Zuschauer, ohne das eine solche Partie weit weniger Wert hätte. Die Markdorfer Fan-Gruppe, mit ihren blau-weißen Fahnen, erwies sich nicht nur als schöner Farbtupfer, sondern auch als vorbildhaft-sportliches, bereicherndes Element. Laut und fröhlich, aber fair, war ihre Devise. Bravo. Unsere einheimischen Fans sind bei solchen Anlässen fast zu ruhig, könnten mehr Enthusiasmus an den Tag legen. Dennoch behaupte ich ganz unbescheiden, das Fußballherz von Konstanz schlägt zur Zeit in seinen beiden Vororten.

 

Michael Ramm

 

 

Zur Zeit scheinen sich alle Fußballgötter für die SG Dettingen-Dingelsdorf zu interessieren, anders lässt sich das „Wunder von Worndorf" nicht erklären. Unsere Mannschaft gewinnt ein Spiel, das nicht mehr zu gewinnen war. Mann des Tages „Gino" Lozito mit seinem Dreierpack innerhalb von sechs Minuten, der in Fachkreisen als klassischer Hattrick gehandelt wird. Einfach phänomenal. Wenn das so weiter geht, ist diese Mannschaft kaum zu bezwingen. Selbst wenn sie eher schwach spielt, springt ein Sieg heraus. Was passiert, wenn sie großartig aufspielt, hat man in Rielasingen gesehen.

 

Nun kommt es zum Gipfeltreffen der gegenwärtigen Bezirksliga-Giganten. Der SC Markdorf, der bisher ähnlich gut abgeschnitten hat wie unsere Mannschaft - selbst die Torbilanz beider Mannschaften ist fast identisch -, kommt zum Schlagabtausch nach Dettingen. Im Moment wünscht sich vor allem der VfR Stockach ein Versagen der beiden Spitzenmannschaften. Unsere Mannschaft sollte solchen Wünschen nicht nachgeben. Und wenn die Fußballgötter weiter so interessiert bleiben, dann...., ja dann könnte vielleicht sogar die Herbstmeisterschaft winken.

 

Die bisherigen Heimleistungen unserer Mannschaft boten zwar nicht immer hochprickelnden Fußballgenuss, aber immer Hochspannung pur, Gänsehautfeeling bis in die 90. Spielminute. Was können wir uns da als Zuschauer Schöneres wünschen als ein absolutes Spitzenspiel, mit Spitzenspannung und hoffentlich einer Spitzenkulisse. Wer jetzt nicht zum Fußball kommt, ist selbst schuld.

 

Michael Ramm

 

Als aufmerksamer Beobachter unserer ersten Mannschaft kann man sich eigentlich nur die Augen reiben und fragen: Träum ich? Nach acht Spieltagen steht unsere Mannschaft an der Tabellenspitze der Bezirksliga. Wenn zum Start der Bezirksligarunde irgend jemand eine solche Prognose gewagt hätte, wäre er sicher für verrückt erklärt worden. Dass wir keine schlechte Mannschaft haben, war allen klar, die sich in der Fußballszene etwas auskennen, aber dass wir über solche „Überflieger" verfügen, die die Bezirksliga zur fußballerischen Erlebnisgastronomie werden lassen, hätte zumindest ich nicht gedacht. Wo soll das noch hinführen?Da wird in den Auswärtsbegegnungen in Tengen-Watterdingen sehr ordentlich aufgespielt, da wird Bermatingen überzeugend geschlagen und nun in Rielasingen eine erste Halbzeit geboten, die alles bisher Gezeigte unterstreicht und die Tabellenführung rechtfertigt. Auch in den Heimspielen ist unser Team bisher eine Macht. Mittlerweile hat sich die Mannschaft in der Bezirksliga durch ihr Auftreten einen derart positiven Status erarbeitet, wie ihn sich viele andere Teams erhofft haben. Trainer anderer Mannschaften sprechen in der Zwischenzeit sogar vom Aufstiegsaspiranten SG Dettingen-Dingelsdorf. Was für eine schöne Geschichte, die wir alle genießen sollten und die im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft, aber auch bei den Zuschauern für weitere Euphorieschübe sorgen sollte. Diese Mannschaft um Andy Böhm und „Jocki" Görig hat sich eine solche Begeisterung verdient.

Gleichzeitig heißt es bei aller Freude auch auf dem Teppich zu bleiben, schön die kommenden schweren Aufgaben im Visier zu behalten. Zwei schwere Partien gegen Meßkirch und Markdorf stehen unmittelbar bevor, werden richtungsweisend sein. Falls es dann nicht mehr so traumhaft rund laufen sollte wie bisher - denn Rückschläge kommen im Sport schneller als man denkt -, sollte man in Ruhe weiter agieren, sich auf die bisher gezeigten guten Leistungen besinnen, auf die Qualität dieser Mannschaft, die auch dann Bestand haben wird, wenn der Erfolg einmal nicht da sein sollte.

 

Die kommende Aufgabe gegen den Gast aus Meßkirch wird sicherlich nicht einfach, zumal dieser über den derzeitigen Torjäger der Bezirksliga verfügt. Aber unserer Mannschaft ist derzeit einiges zuzutrauen, sie ist vor allem auf sehr vielen Positionen torgefährlich, was die Verteilung der Tore auf die einzelnen Spieler zeigt. Als Zuschauer unserer SG bin ich natürlich weiter auf schöne Spiele und Tore aus, wie sie bisher schon geboten wurden. Was ich mir zusätzlich wünsche, sind noch mehr Zuschauer bei den Heimspielen, damit die Leistungen des Teams entsprechend honoriert werden und der schöne Traum im entsprechenden Rahmen weiter anhalten kann.

 

Michael Ramm

 

... nach der Auftaktniederlage in Boll-Krumbach stehen nun zwei Siege zu Buche, die unserer Mannschaft die nötige Stabilität für die nächsten Aufgaben geben sollte. Es lässt sich eine erste kleine Startbilanz ziehen: Das spielerische Potential der Mannschaft ist sichtbar vorhanden, um in dieser Bezirksligarunde eine ordentliche Rolle zu spielen. Auch individuelle Klasse ist vorhanden, da ein Teil der Spieler bereits in höheren Ligen Erfahrungen gesammelt hat. Der Kader ist insgesamt ausreichend besetzt, so dass auch Ausfälle, die ausbildungs- oder berufsbedingt immer wieder anstehen, kompensiert werden können. Zudem stehen in der zweiten Mannschaft Spieler auf Abruf bereit, die eventuelle Lücken durchaus füllen können.

 

Bisher schlagen sich alle vier Aufsteiger in der Bezirksliga Bodensee recht wacker. Neben unserer SG, die einen vierten Platz belegt, steht SV Boll-Krumbach auf einem zweiten, der VfR Stockach auf dem fünften und unser nächster Spielpartner und "Mitaufsteiger" CFE Indep. Singen auf dem siebten Platz. Natürlich ist dies nur eine Momentaufnahme, die allerdings deutlich macht, dass es ein hartes Ausscheidungsrennen um den Abstieg und die Meisterschaft werden könnte. Alle vier Aufsteiger scheinen gut gerüstet zu sein.

 

Unser Team muss im nächsten Spiel sehr wachsam agieren, denn unser Spielpartner hat in den ersten drei Partien seine große Spielstärke bewiesen. Es wird ganz darauf ankommen, ob die bisher gezeigten Leistungen wiederholt werden können. Nur bei völliger Konzentration auf die kommenden Aufgaben kann der schöne Anfangserfolg fortgeschrieben werden.

Als Zuschauer kam man bisher in allen drei Begegnungen voll auf seine Kosten. Aber alles ist steigerbar. Auf weitere schöne und erfolgreiche Spiele hoffen sicherlich alle Zuschauer, zumindest einer ist ganz scharf darauf...

 

Michael Ramm

 

... eine gewisse Vorfreude auf die neue Saison ist nicht zu leugnen. Nach dem jahrelangen Bemühen, der Kreisliga den Rücken zu kehren, ist dies mit der souverän gewonnenen Meisterschaft in der letzten Saison und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga Bodensee endlich gelungen. Nun kommen neue Mannschaften mit anderen Spielern zu uns und die Aufgaben werden sicher anspruchsvoller, aber auch interessanter. So können wir uns als Zuschauer auf spannende lokale Begegnungen gegen Allensbach und den Türkischen SV freuen, aber auch auf Spielgegner aus dem Hegau wie Tengen/Watterdingen oder Rielasingen-Arlen oder dem Linzgau wie Messkirch oder Bermatingen.

Die neue Mannschaft scheint für die kommende Saison gut gerüstet zu sein, zumal die Meistermannschaft fast komplett zusammenblieb und sich einige neue Spieler der SG angeschlossen haben. Auch aus der eigenen Jugend sind zwei Spieler hinzugekommen, die das Bezirksligateam verstärken können. Der vorläufige Kader ist durchweg ausgeglichen besetzt, so dass die Entscheidung für die Stammformation für Andy Böhm nicht einfach werden wird. Bleibt die Mannschaft so zusammen, könnte sie in der Bezirksliga durchaus im Mittelfeld mitspielen. Aber Vorsicht: In den letzten Jahren haben sich viele Aufsteiger sehr schwer getan und manch einer konnte die neue Umgebung nur eine Saison lang genießen. Dies sollte unsere SG unbedingt vermeiden.

Bei den ersten Testspielen hinterließ die Mannschaft einen durchweg positiven Eindruck, zumal sie es zunächst mit höherklassigen Gegnern wie FC Radolfzell, FC Konstanz und FC Wollmatingen zu tun hatte. Auch wenn gegen unterklassige Gegner (Litzelstetten, Reichenau etc.) das Spiel gemacht werden musste, überzeugte unsere Mannschaft. Diese Begegnungen wurden spielerisch wie kämpferisch dominiert, und häufig wurden schöne Tore erzielt.

Gute Vorbereitungsspiele dürfen jedoch nicht überbewertet werden. Wichtig ist die Meisterschaftsrunde, dann zeigt sich, wie sich die Mannschaft auf diese neue Aufgabe vorbereitet hat und welche Qualität in ihr steckt. Mit dem Startschuss am 19. August werden die Karten neu gemischt, ab diesem Zeitpunkt kann die Mannschaft ihr gesamtes Potential präsentieren. Auf das erste Heimspiel dieser Saison sind sicher alle alten und hoffentlich auch die vielen neuen Zuschauer gespannt, zumindest aber einer....

 

Michael Ramm

 
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Übrigens:

die Rubrik „Ein Zuschauer meint..." steht allen Zuschauern offen.

 

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