Die Sportgemeinschaft Dettingen–Dingelsdorf e.V.

 

Am 29. April 2007 gründeten Vorstandsmitglieder und Mitglieder des TSV Dettingen/Wallhausen und des SV Dingelsdorf einen neuen Verein, die SG Dettingen-Dingelsdorf e.V.. Dies war notwendig geworden, weil die Satzung des DFB, in diesem Fall der SBFV (Südbadischer Fußballverband) reinen Spielgemeinschaften im aktiven Bereich das Aufstiegsrecht in eine überbezirkliche Liga, d.h. in die Landesliga verweigert.

 

Ähnliche Bestrebungen gibt es ebenso im Juniorenbereich. Dort haben aber die Vereine mit großer Mehrheit ähnliche Restriktionen auf ihrem Verbandstag in Saig am 21.04.07 abgelehnt.

 

Kurz gefasst: Die Fußballverbände wollen die Spielgemeinschaften nicht, aus welchen Gründen auch immer. Nachvollziehbar ist das sowieso nicht, denn im Jugendbereich geht es ohne die Zusammenarbeit zwischen kleinen Vereinen schon lange nicht mehr. Mehr als 50% aller Mannschaften bei den A-Junioren sind bereits SG´s, bei den B- und C-Junioren bereits um die 30%. Schaut man sich diese Entwicklung an und denkt an die demografische Entwicklung und die auf uns zukommende Problematik mit den Ganztagsschulen, so ist für mich die Zukunft vorgezeichnet. Der DFB muss umdenken, ob er will oder nicht, es sei denn, dass er Vereine und deren Mitglieder verlieren will. 

 

Doch zurück zu unserer neuen SG. Die beiden Vereine haben sich geeinigt. Das ist gut so, weil wir nicht zulassen können, dass unsere in den letzten Jahren so erfolgreiche Arbeit bei den Junioren und den Aktiven aus formalen Gründen scheitert. Deswegen strengen wir uns nicht so an. Wir wollen, dass unsere Spieler immer die Motivation haben, aufzusteigen. Das „Aufsteigen können" wird nicht immer so sein, aber die Voraussetzungen müssen geschaffen werden. Das haben die beiden Vereine getan und dafür sind sie zu loben. 

Die Gründer der SG Dettingen-Dingelsdorf e.V.

 

v.l. Siegfried Hamm, Manfred Braun, Marcel Becker, Alexander Bertram, Sybille Späth, Günter Strohmeier, Kai Lehmann, Manfred Sobisch, Jürgen Mayer, Bernd Messmer, Uli Gieß